Jon Pardi - Mr. Saturday Night

CD Cover: Jon Pardi - Mr. Saturday Night

Jon Pardi präsentiert auf "Mr. Saturday Night" erstklassige Songs, authentisches Country-Feeling und hohe Musikalität

Wer schon mal den "King", Elvis Presley, in Graceland besucht hat, dem kommt das Cover-Motiv von "Mr. Saturday Night" vielleicht bekannt vor. Dieser Plüschteppich, dieser lederumrandete Couchtisch, auf dem Jon Pardi sitzend leicht schüchtern nach nirgendwo lächelt; die Lampen, Vorhänge, Steinmauern. Das alles erinnert schon sehr an die geschmacklich fragwürdige Inneneinrichtung von Elvis' Billard-Zimmer. Auch Pardi erweist dem König des Rock 'n' Roll eine kleine Referenz: er hat seine Haare zu einer stattlichen Tolle gestylt. Steht dem Kerl ganz gut. Aber ein Hinweis auf den musikalischen Inhalt liefert die Cover-Gestaltung nicht. Jon Pardi bleibt sich auf "Mr. Saturday Night" musikalisch treu und serviert auf dem erneut von Bart Butler und Ryan Gore produzierten Album 14 Country-Tracks mit deutlichem Roots-Bezug. Ein starkes Album!

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Kris Kristofferson - Live at Gilley's - Pasadena, TX: September 15, 1981

CD Cover: Kris Kristofferson - Live at Gilley's – Pasadena, TX: September 15, 1981

"Live at Gilley's - Pasadena, TX" nimmt die Hörer mit in das Jahr 1981 und präsentiert Kris Kristofferson in Höchstform

Das ist alles schon eine ganze Weile her. Gut 40 Jahre. Vier Jahrzehnte, in denen sich so vieles verändert hat. In manchen Bereichen ist, wie es so schön heißt, kein Stein auf dem anderen geblieben. So hat sich in diesen 40 Jahren beispielsweise die Country Music nicht nur verändert, sie hat sich neu erfunden. Doch dann gibt es ja auch noch diese berühmten Felsen in der Brandung. Die Menschen und Dinge, die ihren Wert behalten. Da kann die Welt noch so verrückt spielen. Einer dieser Monolithe der Beständigkeit heißt Kris Kristofferson und er präsentiert jetzt, gut 40 Jahre nach Aufzeichnung, den Mitschnitt "Live at Gilley's - Pasadena, TX".

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Steve Earle & The Dukes - Jerry Jeff

CD Cover: Steve Earle & The Dukes - Jerry Jeff

Steve Earle verneigt sich vor seiner Inspirationsquellen Jerry Jeff Walker

Das ist sympathisch, das ist grundehrlich, das ist völlig uneitel und das ist - auch nicht unwichtig - großartige Musik: Mit "Jerry Jeff" widmet Steve Earle gemeinsam mit seinen Getreuen von The Dukes dem Ende 2020 verstorbenen Country-Sänger und Songwriter Jerry Jeff Walker ein Album. Ein letztes Good-bye an den großen Künstler.

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Shania Twain - Not Just a Girl (The Highlights)

CD Cover: Shania Twain - Not Just a Girl (The Highlights)

Shania Twain zieht mit "Not Just a Girl (The Highlights)" eine Hit-Zwischenbilanz

Shania Twain. Es gab mal eine Zeit, da versprühte alleine der Klang dieses Namens Glanz und Gloria. Sie war: der ultimative Country-Megastar. Stimmgewaltig, charmant, bildschön, supererfolgreich. Das ist, zugegeben, jetzt schon eine ganze Weile her. Ihre größten Zeiten erlebte die aus Windsor, Ontario, stammende Kanadierin schließlich in den 90er Jahren.

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Ingrid Andress - Good Person

CD Cover: Ingrid Andress - Good Person

Ingrid Andress legt mit "Good Person" ihr zweites Album vor, inklusive dem Track "Wishful Drining" im Duett mit Sam Hunt

Ingrid Andress. Bei dem Namen, das haben wir auch schon über ihr Debüt-Album aus dem Jahr 2020 bemerkt, denkt man nicht unbedingt an eine Amerikanerin. Und noch viel weniger an eine Country-Sängerin. Ihr Name erinnert, okay, wir wiederholen uns, an eine Schlagersängerin aus den 50er Jahren oder an eine skandinavische Schauspielerin. So aber ruft uns diese Ingrid Andress ins Gedächtnis, dass Namen eben nur Schall und Rauch sind und keine echten Rückschlüsse auf Herkunft oder gar kulturelle Orientierung zulassen.

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Kameron Marlowe - We Were Cowboys

CD Cover: Kameron Marlowe - We Were Cowboys

Mit "We Were Cowboys" präsentiert The Voice-Teilnehmer Kameron Marlowe sein Debüt-Album

Logisch, die Biografien ähneln sich schon. Landleben. Country-Radio. Mama, Papa oder die Großeltern machen Musik. Man fängt selbst damit an, singt im Chor, spielt Gitarre, schreibt irgendwann mal Songs. Wer Glück hat, bekommt durch Kollege Zufall eine Chance, daraus mehr zu machen. Den meisten ist diese Glücksfee nicht hold, Kameron Marlowe, 1997 in Kannapolis, North Carolina, geboren, dagegen schon.

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Kolby Cooper - Boy from Anderson County to the Moon

CD Cover: Kolby Cooper - Boy from Anderson County to the Moon

Kolby Cooper verlängert seine EP um weitere sieben Songs zum Debut-Album "Boy from Anderson County to the Moon"

Natürlich, es sind andere Zeiten. Früher machte man durch regelmäßiges Touren auf sich aufmerksam, um irgendwann einen Plattenvertrag zu unterzeichnen. Später kamen diverse Casting-Formate hinzu, die gelegentlich eine Blitzkarriere ermöglichten. Und heute? Heute, in Zeichen von Corona und Streamings, lässt sich auch Karriere machen, ohne sich auch nur einen Schritt aus dem Heimatkaff zu bewegen. Wer das nicht glauben will, sollte bei Kolby Cooper nachfragen.

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Wade Bowen - Somewhere Between the Secret and the Truth

CD Cover: Wade Bowen - Somewhere Between the Secret and the Truth

Auf seinem Album "Somewhere Between the Secret and the Truth" beweist sich Wade Bowen als starke Stimme im Neo-Traditional

Wade Bowen ist ein gutes Beispiel für Ausdauer. Für Nicht-Aufgeben, für ein Ziel verfolgen und dafür, sich nicht von Niederlagen entmutigen zu lassen. Der kernige Texaner ist dazu ein Paradebeispiel für langfristige Label-Aufbauarbeit und, ja, auch das, für den Stellenwert der Traditionen im heutigen Country-Sound. Mit seinem neuen Album "Somewhere Between the Secret and the Truth" serviert der warmkehlige Sänger ein Song-Dutzend, das nahezu alle Kriterien von stimmungsvoller Country Music erfüllt. Eine starke CD eines starken Interpreten.

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Dylan Scott - Livin' My Best Life

CD Cover: Dylan Scott - Livin' My Best Life

"Livin' My Best Life" beweist, dass Dylan Scott ein Country-Überzeugungstäter ist

Vermutlich hätte Dylan Scott, 1990 in Bastrop, Louisiana, geboren, auch, sagen wir mal, Football- oder Baseball-Spieler werden können. Die körperlichen Voraussetzungen erfüllt der kantige, bärtige Typ allemal. Aber Dylan Scott beheimatet in seinem wuchtigen Körper auch eine tiefbrummende Stimme - wie geschaffen, für traditionelle Country-Klänge.

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Luke Combs - Growin' Up

CD Cover: Luke Combs - Growin' Up

Luke Combs meint, dass er erst jetzt erwachsen geworden sei: "Growin' Up", so der Titel seines neuen Albums

So furchtbar lange ist Luke Combs noch gar nicht im Geschäft. Erst seit dem Jahr 2017 debütierte er mit dem Album "This One's For You”. Dennoch denkt man, dass dieser schwergewichtige, etwas grobschlächtige, bärtige Typ mit der obligatorischen Trucker-Cap schon immer da ist. Warum wohl? Weil Luke Combs in den kümmerlichen fünf Karriere-Jahren etliche Kapitel Musikgeschichte geschrieben hat.

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