Alison Krauss

Alison Krauss

Dass Bluegrass in den neunziger Jahren neue Hörerschichten erschließen konnte, ist zum großen Teil Alison Krauss zu verdanken. Für ihre Mischung aus Bluegrass und Folk erhielt sie zwar schon zu Beginn ihrer Karriere höchstes Lob, ein Mainstream-Star wurde sie jedoch erst mit ihrer 1995 veröffentlichten Platin-Compilation "Now That I've Found You". Zwischen ihrem 87er Debüt "Too Late to Cry" und dieser Compilation reifte sie von einem musikalischen Wunderkind zu einer vielseitigen, ehrgeizigen und niemals langweiligen Musikerin. Ihre Veröffentlichungen Ende der achtziger und Anfang der neunziger Jahre gehören zum Besten und Frischesten, was der Bluegrass-Sektor damals zu bieten hatte.

Bereits mit fünf Jahren begann Krauss, Violine zu spielen und klassischen Musikunterricht zu nehmen. Schon bald wurde sie jedoch der Klassik müde und begeisterte sich für Country- und Bluegrass-Licks. Mit acht begann sie, in und um ihre Heimatstadt Champaign (Illinois) an Talentwettbewerben teilzunehmen. Zwei Jahre später hatte sie ihre eigene Band. 1983 gewann sie mit zwölf die "Illinois State Fiddle Championship", und die Society for the Preservation of Bluegrass in America kürte sie zum "Most Promising Fiddler" im Mittelwesten. Ihr Tonträgerdebüt gab Alison Krauss 1985 auf einem Album ihres Bruders Viktor, das er zusammen mit Jim Hoiles und Bruce Weiss aufgenommen hatte. Es hieß "Different Strokes" und wurde auf dem unabhängigen Fiddle Tunes-Label veröffentlicht. Im weiteren Verlauf des Jahres unterschrieb sie einen Vertrag bei Rounder Records. Sie war damals 14 Jahre alt.

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Carlene Carter

Carlene Carter schaffte immer den Spagat zwischen Country und Rock. Während sie ihre Karriere Mitte der 70er als Rocksängerin begann, tauchte sie in den späten 70ern in den New Wave ein, um in den späten 80ern als Country-Sängerin wieder aufzutauchen. Während dieser Zeit zeigte ihre Musik immer auch Züge von Roots-Music - sei es Country oder Rock 'n' Roll - mit einer nervigen, kribbeligen Energie.

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June Carter

June Carter

June Carter entstammt der legendären Carter Family und war die zweite Ehefrau von Johnny Cash

Als June Carter im Mai 2003 verstarb, geschah dies ziemlich unerwartet. Die Country Music Welt verlor mit ihr eine Persönlichkeit, die Vielen als Ehefrau von Johnny Cash bekannt war. June Carter war mehr, viel mehr als die Stütze eines ebenso genialen wie in mancherlei Hinsicht labilen Superstars, für den sie ihre eigene Karriere ganz in den Hintergrund stellte. Als sie Johnny Cash 1968 heiratete, war June Carter selbst längst ein Star.

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Dixie Chicks

Dixie Chicks

Von 1998 bis heute entwickelten sich die Dixie Chicks von einer relativ unbekannten Band zu einem der Top Acts der modernen Country Music. Die Anfänge der Band gehen aber noch weiter zurück. 1989 taten sich die Geigerin Martie Seidel und ihre Banjo spielende Schwester Emily Erwin in Dallas mit der Bassistin Laura Lynch und der Gitarristin Robin Lynn Macy zusammen. Nachdem sie sich zunächst als Straßenmusikerinnen durchschlugen, folgten schon bald Auftritte in Clubs. Richtig in Schwung kam die Karriere der vier Damen als Martie Seidel einen dritten Platz bei den National Fiddle Championships belegte. Zu Beginn kokettierten die Dixie Chicks, die der Little Feat Song "Dixie Chickens" zu ihrem Bandnamen inspiriert hatte, mit dem klassischen Cowgirl-Image. Auch Ihr Sound war eine Mischung aus traditionellem Country, Folk und Bluegrass.

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Keith Urban

Keith Urban

Biografie des dreifachen Grammy-Preisträgers ("Sweet Thing", "Stupid Boy", "You'll Think of Me") Keith Urban.

Der in Neuseeland geborene Keith Urban lernte bereits mit sechs Jahren in Australien Gitarre spielen, nachdem eine junge Frau seinen Vater gebeten hatte, im Schaufenster seines Ladens einen Zettel aushängen zu dürfen, auf dem sie Gitarrenunterricht anbot. Urbans Eltern trafen mit ihr eine Abmachung: Sie würden für sie Werbung machen, wenn sie dafür ihrem kleinen Sohn Unterricht geben würde. Der junge Keith Urban entpuppte sich als Naturtalent. Mit acht gewann er bereits die ersten Talentwettbewerbe und war Mitglied einer Theatergruppe. Dort musste er singen, tanzen und Texte auswendig lernen, was seine lockere Bühnenpräsenz erklärt, die später ein wichtiger Faktor für seinen Erfolg werden sollte.

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Texas Lightning

Foto: Jens Van Zoest © BMG-Ariola 2002

Gegründet wurde die Band unter dem Namen Texas Lightning & The Rodeo Rockets. Ihren ersten öffentlichen Auftritt absolvierten sie im Hamburger Knust, einen Tag vor Heiligabend im Jahre 2000. Von diesem Zeitpunkt an stieg das Interesse an dieser ungewöhnlichen Band aus dem Norden Deutschlands. Ihr Bühnenoutfit ist im Stil der 50er Jahre gehalten und auch ihr Sound entstammt dieser Zeit. Allerdings: Beim genauen Hinhören der Countrysongs entdeckt man seltsames. Die Songs kommen bekannt vor, allerdings nicht im ersten Moment. Texas Lightning & The Rodeo Rockets verstehen es, bekannte Songs aus anderen Musikrichtungen so gekonnt auf die Spielweise der Countrymusik umzusetzen, dass man denken könnte, es wäre schon immer ein Countrysong gewesen.

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The BossHoss

The BossHoss

Biografie der Berliner Band und ehemaligen The Voice of Germany Juroren The BossHoss

Die Zeit ist reif für mitreißende Helden, ganze Kerle und wahre Großstadtcowboys. Wer geglaubt hat, der Sound des Wilden Westens verweigert sich musikalischen Innovationen, wie ein Stier dem Rodeo, kann beruhigt umsatteln. The BossHoss erobern mit ihrem Sound die Weiten der Musiklandschaft schneller, als Billy The Kid seinen Ruf aufbauen konnte ... Schluss mit verschnarchter Lagerfeuerromantik, die nur noch an Pfadfindertreffen erinnert, und angestaubtem Saloonsound, der mit dem modernen Großstadtcowboy wenig gemein hat. The BossHoss Country cool, Country für alle, Country jetzt!

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