June Carter

June Carter

June Carter entstammt der legendären Carter Family und war die zweite Ehefrau von Johnny Cash

Als June Carter im Mai 2003 verstarb, geschah dies ziemlich unerwartet. Die Country Music Welt verlor mit ihr eine Persönlichkeit, die Vielen als Ehefrau von Johnny Cash bekannt war. June Carter war mehr, viel mehr als die Stütze eines ebenso genialen wie in mancherlei Hinsicht labilen Superstars, für den sie ihre eigene Karriere ganz in den Hintergrund stellte. Als sie Johnny Cash 1968 heiratete, war June Carter selbst längst ein Star.

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Dixie Chicks

Dixie Chicks

Von 1998 bis heute entwickelten sich die Dixie Chicks von einer relativ unbekannten Band zu einem der Top Acts der modernen Country Music. Die Anfänge der Band gehen aber noch weiter zurück. 1989 taten sich die Geigerin Martie Seidel und ihre Banjo spielende Schwester Emily Erwin in Dallas mit der Bassistin Laura Lynch und der Gitarristin Robin Lynn Macy zusammen. Nachdem sie sich zunächst als Straßenmusikerinnen durchschlugen, folgten schon bald Auftritte in Clubs. Richtig in Schwung kam die Karriere der vier Damen als Martie Seidel einen dritten Platz bei den National Fiddle Championships belegte. Zu Beginn kokettierten die Dixie Chicks, die der Little Feat Song "Dixie Chickens" zu ihrem Bandnamen inspiriert hatte, mit dem klassischen Cowgirl-Image. Auch Ihr Sound war eine Mischung aus traditionellem Country, Folk und Bluegrass.

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Keith Urban

Der in Neuseeland geborene Keith Urban lernte bereits mit sechs Jahren in Australien Gitarre spielen, nachdem eine junge Frau seinen Vater gebeten hatte, im Schaufenster seines Ladens einen Zettel aushängen zu dürfen, auf dem sie Gitarrenunterricht anbot. Urbans Eltern trafen mit ihr eine Abmachung: Sie würden für sie Werbung machen, wenn sie dafür ihrem kleinen Sohn Unterricht geben würde. Der junge Keith entpuppte sich als Naturtalent. Mit acht gewann er bereits die ersten Talentwettbewerbe und war Mitglied einer Theatergruppe. Dort musste er singen, tanzen und Texte auswendig lernen, was seine lockere Bühnenpräsenz erklärt, die später ein wichtiger Faktor für seinen Erfolg werden sollte.

Das starke Interesse des Vaters an amerikanischer Kultur und Country-Music schlug sich natürlich auch in der Musik des Sohnes nieder. Während sich Keith gesanglich von Glen Campbell, Dolly Parton und Don Williams beeinflusst zeigte, schimmerte beim Songwriting der Einfluss von Jimmy Webb durch ("Galveston"). Nachdem er die Dire Straits entdeckt hatte, erweiterte er sein Spektrum und studierte eingehend das Gitarrenspiel von Mark Knopfler, aber auch den Stil von Fleetwood Macs Lindsey Buckingham. Ihre Techniken übte er unermüdlich.

Anfang der neunziger Jahre vollzogen sich im australischen Country-Sektor grundlegende Umwälzungen, an denen Keith Urban - jung, respektlos, blond, rockig - wesentlichen Anteil hatte. Sein erstes Album erhielt mehrere wichtige Auszeichnungen. Während seines Aufstiegs schielte er aber bereits mit einem Auge auf Nashville, denn dort schlug für ihn noch immer das Herz des Country. Schon früh pilgerte er von Zeit zu Zeit in die Country-Metropole, um dort wichtige Kontakte zu knüpfen.

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Texas Lightning

Foto: Jens Van Zoest © BMG-Ariola 2002

Gegründet wurde die Band unter dem Namen Texas Lightning & The Rodeo Rockets. Ihren ersten öffentlichen Auftritt absolvierten sie im Hamburger Knust, einen Tag vor Heiligabend im Jahre 2000. Von diesem Zeitpunkt an stieg das Interesse an dieser ungewöhnlichen Band aus dem Norden Deutschlands. Ihr Bühnenoutfit ist im Stil der 50er Jahre gehalten und auch ihr Sound entstammt dieser Zeit. Allerdings: Beim genauen Hinhören der Countrysongs entdeckt man seltsames. Die Songs kommen bekannt vor, allerdings nicht im ersten Moment. Texas Lightning & The Rodeo Rockets verstehen es, bekannte Songs aus anderen Musikrichtungen so gekonnt auf die Spielweise der Countrymusik umzusetzen, dass man denken könnte, es wäre schon immer ein Countrysong gewesen.

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The BossHoss

The BossHoss

Biografie der Berliner Band und ehemaligen The Voice of Germany Juroren The BossHoss

Die Zeit ist reif für mitreißende Helden, ganze Kerle und wahre Großstadtcowboys. Wer geglaubt hat, der Sound des Wilden Westens verweigert sich musikalischen Innovationen, wie ein Stier dem Rodeo, kann beruhigt umsatteln. The BossHoss erobern mit ihrem Sound die Weiten der Musiklandschaft schneller, als Billy The Kid seinen Ruf aufbauen konnte ... Schluss mit verschnarchter Lagerfeuerromantik, die nur noch an Pfadfindertreffen erinnert, und angestaubtem Saloonsound, der mit dem modernen Großstadtcowboy wenig gemein hat. The BossHoss Country cool, Country für alle, Country jetzt!

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Johnny Cash

Zumindest in Deutschland ist der "Man in black" der Country-Sänger schlechthin. Aber auch in seiner amerikanischen Heimat und eigentlich auch vielen Teilen der Welt wurde der Künstler aus Arkansas zu einer Ikone, einer Institution der Unterhaltungsmusik. Aus mancherlei Gründen, nicht nur seiner Musik wegen. Sein Leben, seine Karriere waren ein Häufiges Auf und Ab, Cash lernte im Laufe eines ausgefüllten Lebens Triumphe ebenso kennen wie Abgründe, meist ging er gestärkt daraus hervor und konnte sogar im Herbst seines Lebens noch unerwartete Erfolge feiern.

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