Big & Rich

Big&Rich

Es geschah 1998 in Nashville: Ex-Lonestar -Sänger John Rich und Big Kenny, ihres Zeichens beide Songwriter mit einer Vision, beschließen, der einbetonierten Nashviller Musik-Szene den Garaus zu machen und sie mit frischem und verjüngtem Countrystyle aufzupeppen. "Country without Prejudice", so lautet ihr Motto, und im Klartext heißt das: Countrystyle und Powerchord, Niederreißen aller musikalischen Schranken und neue Energie für ein Genre, das Luft zum Atmen braucht. Unter dem Titel Musik Mafia organisieren Kenny und John Club-Konzerte, zu denen jeder kommen und spielen kann. Und es finden sich alle ein, die dieselbe Vision teilen: Kid Rock ist eben so Stammgast bei ihnen, wie die hoch gehandelten Songwriter Jon Nicholson und James Otto. Country-Star Kenny Chesney gehört zum Sympathisantenkreis, Hank Williams Jr. ist dabei, und die Millionensellerin und Charttopperin Gretchen Wilson ist sogar eingetragenes Mitglied der Muzik Mafia.

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Billy Ray Cyrus

Billy Ray Cyrus; Foto: LOWFIELD

Billy Ray Cyrus ist mit seinem eingängigen, Gute-Laune-Song "Achy, Breaky Heart", der unmittelbar nach seiner Veröffentlichung im Jahre 1992 zur Hymne der Line Dancers erkoren wurde, zweifellos in die Musikgeschichte eingegangen. "Achy, Breaky Heart" machte Cyrus berühmt, wurde für ihn aber auch zum Fluch. So sehr er auch darum kämpfte, er konnte sich weder davon befreien, stets mit diesem Song in Verbindung gebracht zu werden, noch konnte er mit anderen Songs an diesen Erfolg anknüpfen.

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Billy Currington

Billy Currington

Billy Currington wurde als William Matthew Currington am 19. November 1973 geboren und ist in Rincon, Georgia, aufgewachsen, etwa 30 Minuten von Savannah entfernt. Jedes Mal, wenn er wieder zurück nach Hause kommt, sieht er mehr geteerte Straßen.

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Aaron Tippin

Aaron TippinAaron Tippin war wesentlicher Bestandteil des Booms der neuen traditionalistischen Country-Bewegung der frühen 90ern, der sich mit seinen sentimentalen Balladen und patriotischen Hymnen des einfachen Arbeiters einen Namen mit seiner Mischung aus Macho, Rowdy und Honky-Tonker machte.

Tippin wurde 1958 in Pensacola/Florida geboren und wuchs größtenteils auf einer Familienfarm in der Nähe von Greer, South Carolina, auf, wo er zunächst mit dem Singen begann, um die Zeit bei der Hausarbeit schneller vorübergehen zu lassen. Im Alter von zehn Jahren begann er, Gitarre zu spielen, erbte aber auch die Liebe zum Fliegen von seinem Vater, der, bevor er sich als Farmer niederließ, als Pilot gearbeitet hatte. Tippin selbst erwarb die Fliegerlizenz mit 15 und begann, noch vor Vollendung seines 20. Lebensjahres professionell zu fliegen. Er machte gerade eine Ausbildung zum Verkehrspiloten, als die Industrie wirtschaftlich einen starken Abschwung erlebte, was ihn dazu brachte, zur Musik zurückzukehren. Er tingelte durch die Stadt und schrieb an seinen Songs, während er tagsüber seine Brötchen mit mehreren Jobs als Arbeiter verdiente.

Seine Ehe zerbrach, und da er nichts zu verlieren hatte, zog er 1986 schließlich nach Nashville. Er bekam eine Anstellung als Songwriter in dem legendären Acuff-Rose Musikverlag und seine Kompositionen wurden von Größen wie Charley Pride, Mark Collie und David Ball aufgenommen. Im Jahr 1990 verschaffte ihm sein Demo-Band einen Vertrag mit RCA Nashville.

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Alan Jackson

Alan Jackson

Alan Jackson war nach Garth Brooks der beliebteste Country-Sänger der Neunziger. Er steht in der Tradition jenes neuen traditionalistischen Flügels, der sich in der Country-Szene in den achtziger Jahren herausgebildet hatte. Obwohl seine Musik im klassischen Honky-Tonk wurzelt, bewegt sie sich doch nie außerhalb des Mainstreams. Jacksons Markenzeichen ist die Beständigkeit. Viele seiner Hits hat er selbst geschrieben, und durch sein Gespür für gute Hooklines blieben ihm kommerzielle Durststrecken bis jetzt erspart. Seine große Popularität liegt jedoch nicht nur in seiner Musik begründet, sondern geht auch auf sein positives, bodenständiges Image zurück. Als Ergebnis konnte er in bisher zwölf Karrierejahren sage und schreibe 20 Nummer-1-Singles und 20 weitere Top-Ten-Hits verbuchen.

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Roy Rivers

Roy Rivers

Roy Rivers ist ein Junge vom Land. Er hat Heu eingeholt, Baumwolle gepflückt und alle nur möglichen Arten von Nutzvieh aufgezogen. Er hat Wasser aus dem Brunnen geholt, auf einem Holzofen erwärmt und in einen alten Blechkübel gegossen, um zu baden. Er wuchs in ländlichen Kleinstädten hauptsächlich in Arkansas auf und zog mit seiner Familie häufig um. Dadurch entwickelte er die wertvolle Gabe, schnell neue Freundschaften schließen zu können. Es war eine Kindheit in einfachen, aber ehrlichen Verhältnissen. Sie prägten Rivers' Weltanschauung, in der traditionelle Werte eine wichtige Rolle spielen, aber auch Idealismus und Romantik ihren Platz haben.

Seine Liebe zur Musik entwickelte sich bereits in früher Kindheit. Als er an einem Sommertag mit seinem Vater in dessen Truck unterwegs war, geschah etwas, das sein Leben für immer veränderte: Im Radio hörte er John Denver mit "Take Me Home, Country Roads.

"An diesem Tag änderte sich alles für mich. Als wir wieder zu Hause waren, schrieb ich meinen ersten Song. John inspirierte mich, bestimmte Dinge für mich und andere mit Hilfe von Musik auszudrücken. Ich versuchte, alles aufzutreiben, was er jemals aufgenommen hatte. Alle Stücke, die ich hörte, gaben mir auf die eine oder andere Weise etwas. Sie handelten davon, wer ich war, oder sprachen Dinge an, die ich entweder erlebt oder von denen ich geträumt hatte. John Denver sprach in seinen Songs häufig Dinge aus, die ich selbst noch nicht ausdrücken konnte. Ich wartete immer sehnsüchtig auf eine neue Platte von ihm. Er bedeutete mir so viel. Die Zeit damals war einfach wunderbar."

Rivers zog nach Westen, arbeitete hart, gründete mit seiner geliebten Frau Nancy eine Familie, schrieb Songs und nahm jede sich bietende Möglichkeit wahr, um aufzutreten. Er hatte einen Traum: Er wollte der Welt eines Tages das geben, was ihm in seiner Jugend John Denver gegeben hatte.

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Andy Griggs

Andy Griggs

Der am 13. August 1973 in Louisiana geborene Andrew Tyler "Andy" Griggs wuchs zwar mit der Musik von Merle Haggard auf, wandte sich am College aber Outlaw-Country und Gospel zu. Nach einem kurzem Gastspiel an der Northeast Louisiana University kehrte Griggs Anfang der Neunziger nach dem Tod seines Bruders und seines Vaters nach Hause zurück. Er wurde Pfarrer, heiratete erneut, spielte aber weiterhin Gitarre.

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