Chely Wright


Chely WrightNach mehreren Jahren intensiven Tourens schaffte Chely Wright den Durchbruch und wurde zu einem Star des Contemporary-Country mit Spitzenplatzierungen in den Charts.

Wright wurde 1970 als Richelle Renee Wright in Kansas City geboren und wuchs in der Kleinstadt Wellsville in Kansas auf. Bereits im Vorschulalter verfiel sie der Country-Musik. Mit vier nahm sie Klavierstunden, mit elf begann sie, in Gruppen zu singen und in ihrer Schulband Trompete zu spielen. Mit vierzehn trat sie in lokalen Clubs mit einer Backing-Band namens County Line auf, in der ihr Vater Bass spielte. Im Sommer nach Ihrem vorletzten Jahr an der Highschool trat sie in der bekannten Ozark-Jubilee-Show auf, im letzten Schuljahr erhielt sie in Nashvilles Opryland-Themenpark eine Stelle als Imitatorin verschiedener weiblicher Country-Stars. 1989 zog sie ganz nach Nashville und arbeitete dort in den nächsten drei Jahren in Opryland sowie tagsüber in mehreren anderen Jobs. Ihr gutes Songwriting führte schließlich zu einem Publishing-Deal, dem ein Plattenvertrag bei Mercury/Polydor folgte.

Wrights Debütalbum "Woman in the Moon" erschien 1994. Es wurde von Kritikern und der Country-Gemeinde wohlwollend aufgenommen und bescherte ihr seitens der ACM die Auszeichnung Top New Female Vocalist. Die Verkaufszahlen blieben allerdings hinter den Erwartungen zurück, und das Nachfolgewerk "Right in the Middle of It" (1996) brachte diesbezüglich keine Besserung. Wright bat um Entlassung aus ihrem Vertrag und wechselte zu MCA Nashville. Hier bekam sie die Gelegenheit, mit dem Produzenten Tony Brown zu arbeiten, der wusste, wie man Künstler auch kommerziell in die Erfolgsspur bringt. Wrights Debütalbum für ihr neues Label, "Let Me In" aus dem Jahr 1997, erreichte die Top 40 der Country-Charts und bescherte ihr mit der Single "Shut Up and Drive" ihren ersten Top-20-Hit. Zudem begann sich ihr stetiges Touren auszuzahlen, ihre Fanbasis wuchs zusehends. All dies bereitete den Boden für ihren großen Durchbruch 1999 mit der Single "Single White Female". Der Titeltrack des gleichnamigen Albums wurde ihr erster Nummer-1-Hit. Im folgenden Jahr sang sie zusammen mit Brad Paisley die Co-Komposition "Hard to Be a Husband, Hard to Be a Wife". Mit ihrem nächsten Album "Never Love You Enough" stieg sie erstmals in die Country-Top-Ten ein. Das Titelstück der LP und "Jezebel" erreichten die Top 30.

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BR5-49

BR-549

BR5-49 stellte mit ihrem Sound, Stil und sogar mit ihrem Erscheinungbild, das auch ganz unerschrocken retro daherkam, eine jener Alternative-Country-Bands der 90er dar, die von der Kritik am meisten gefeiert wurden. In alter, billiger Kleidung spielte die Band eine Mischung aus klassischem Honky Tonk aus den 50ern, Western Swing, Boogie, Bakersfield Country, Rockabilly und Country Rock im Gram Parsons-Stil. Die Gruppe wurde Anfang 1993 vom Gitarristen/Vokalisten Gary Bennett und Chuck Mead gleich, nachdem sie von der Nordwest-Pazifikküste bzw. aus Kansas nach Nashville gezogen waren, gegründet. Bennett führte eine informelle Band im Robert´s Western Wear, einer Kombination aus Bar und Kleidungsgeschäft, am Lower Broadway in der Altstadt von Nashville. Mead - ein Schüler der Roots Rockers Homestead Grays - arbeitete in einer nahegelegenen Bar, bevor er dazustieß. Später kam noch der geradlinige Bassist Smilin' Jay McDowell dazu; er war früher Gitarrist bei Hellbilly; außerdem kamen Schlagzeuger Shaw Wilson, ein Freund von Mead aus Kansas, dazu sowie ein alter Kollege von Bennett, Don Herron für Geige/Steel Guitar/Mandoline/Dobro.

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Chris LeDoux

Chris LeDoux

Bevor Chris LeDoux' Karriere als unabhängiger Country-Musiker begann, wurde er als Rodeochampion vor allem für seine außerordentlichen Fähigkeiten auf dem Gebiet des "Bareback Riding" bekannt, bei welchem der Rodeo-Reiter sich mindestens acht Sekunden ohne Sattel auf dem Rücken eines bockenden Pferdes halten muss. Einen Namen im Country-Bereich machte sich Chris LeDoux' indem er zahlreiche Songs über das Leben eines Rodeo-Reiters schrieb.

LeDoux wurde 1948 in Biloxi, im amerikanischen Bundesstaat Mississippi, geboren und musste sich schon als Kind an häufige Umzüge gewöhnen, da sein Vater bei der Air Force arbeitete. Im Alter von 13 Jahren versuchte er sich in Denison, im amerikanischen Bundesstaat Texas, zum ersten Mal mit dem Rodeo-Sport und entwickelte hierfür ein so großes Talent, dass er schon kurze Zeit später mehrere Rodeo-Jugendwettbewerbe gewann. Als er an die Highschool ging, zog seine Familie nach Cheyenne, Wyoming, doch auch hier konnte LeDoux seinen Sport weiter betreiben. Unmittelbar nach seinem Schulabschluss erhielt er als Sieger der Wyoming State Rodeo Meisterschaften ein Rodeo-Stipendium für das Caspar College.

Abgesehen von seinem Studium am Caspar College vertiefte er sein Wissen über diesen Sport auch in Sheridan und im östlichen New Mexico und gewann schließlich die nationalen Meisterschaften im Bareback Riding, die zwischen den einzelnen Colleges ausgetragen wurden. 1970 wechselte er von den Amateuren zu den Profis und verdiente sich seinen Lebensunterhalt bei nationalen Rodeo-Wettbewerben, was ihm gerade genug Geld einbrachte, um sich einigermaßen über Wasser zu halten. Zu dieser Zeit begann LeDoux auch damit, Songs über das Leben eines Rodeo-Reiters zu schreiben; eine Nische, die bisher von keinem Country-Sänger gefüllt worden war.

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Guy Clark

Guy Clark schreibt nicht einfach nur Songs, er fertigt sie mit der Art von praktischer Sorgfalt und dem Respekt, mit dem ein Tischlermeister (einer seiner Lieblingsvergleiche) an einen Stoß seltenen Hartholzes herangehen würde. Clarks arbeitet langsam und mit kompromissloser Hingabe zum Detail - seit er in den frühen 70ern von RCA gezeichnet wurde, war seine Produktion dürftig - aber er hat eine beeindruckende Reihe zeitloser Juwelen hervorgebracht und nur sehr wenig Abfall zurückgelassen. Seinen Alben war nie sehr viel kommerzieller Erfolg beschieden, doch die emotionale Intensität seiner Arbeit setzt sich durchwegs über Verkaufszahlen und musikalische Genres hinweg. Er ist und bleibt ein Songwriter, den junge Künstler studieren und erfahrene Liedermacher (und Zuhörer) bewundern.

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Blaine Larsen

Blaine Larsen

Eine Country-Karriere kann man nicht planen, man kann nur hoffen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein...

Blaine Larsen wurde am 2. Februar 1986 in Tacoma, Washington geboren. Die Familie zog nach Kalifornien, doch noch bevor Blaine eingeschult wurde, verließ der Vater die Familie. Die Mutter, Jenny Larsen, zog mit Blaine und seiner jüngeren Schwester zurück gen Washington, in die Kleinstadt Buckley, wo Blaine hauptsächlich bei der Großmutter aufwuchs wurde, während seine Mutter ihren Collegeabschluss nachholte.

Blaine war zehn Jahre alt, als er über Woody, den Mann der später sein Stiefvater werden sollte, die Countrymusik entdeckte. Insbesondere George Strait und Merle Haggard hatten es ihm angetan. Mit letzterem sollte er eine Dekade später auf seinem Debütalbum ein Duett aufnehmen: "If Merle Would Sing My Song". Mit 13 kaufte sich Blaine seine erste Gitarre (das Geld dafür hatte er mit selbstgebastelten Vogelhäuschen verdient), sein Mathelehrer brauchte ihm die ersten Akkorde bei, sie schrieben sogar ein Lied: "Keep It Country" - "Immer schön country bleiben".

Blaine sang auf Schulshows und Sportevents, mit 15 Jahren flog er mit seiner Familie nach Nashville und machte erste, selbst finanzierte Aufnahmen. Mit diesen Songs wurde Larsen entdeckt - von einer seiner Klassenkameradinnen. Die schrieb einen Brief ("ein phantastischer Sänger") nach Nashville, an den Songschreiber und Produzenten Rory Lee Feek, den sie flüchtig über ihren Großfater kannte. Feek hörte Larsens Songs und bat seinen Songschreiberkollegen Tim Johnsen, mit ihm das erste Blaine-Larsen-Album zu produzieren.

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Billy Gilman

Billy Gilman

Als er im Alter von 11 Jahren seine erste Hit-Single hatte, war Billy Gilman der jüngste Künstler, der sich jemals in den Billboard Country Charts platziert hatte, und brach damit den Rekord, den Brenda Lee seit 1957 gehalten hatte.

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Billy Dean

Billy Dean

Billy Dean erhielt ein Basketball Stipendium für das East Central Junior College in Decatur, Mississippi. Hier machte er seinen Abschluss als Sportlehrer, entschied sich dann jedoch gegen die Trillerpfeife und für die Gitarre. Inspiriert von Künstlern wie Merle Haggard, Marty Robbins und Dean Martin trat er in den unterschiedlichsten Clubs entlang der Golf-Küste Florias auf und nutzte nationale Talentwettbewerbe, um seinen Erfolg in der Musikbranche voranzutreiben. 1982 schaffte er es in die Endrunde des "Wrangler Country Star Search". 1988 wurde er in Ed McMahons Sendung "Star Search" zum besten männlichen Sänger gewählt. Noch bevor er sein Debüt-Album "Young Man" veröffentlichte, konnte er als Vorgruppe von Künstlern wie Mel Tillis, Gary Morris und Ronnie Milsap Tourneeerfahrung sammeln. Während der Arbeit an seinem Album versuchte Dean sich gleichzeitig auch als Schauspieler. Er trat in Werbespots für Valvoline, McDonald's und Chevrolet auf und bekam 1990 eine Rolle in der bei ABC-TV ausgestrahlten Kurzserie "Elvis". Danach spielte er mehrere Hauptrollen in Soaps und Fernsehfilmen und moderierte 1994 sogar die bei ABC ausgestrahlte Sendung "Concert Country".

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