Del McCoury

Del McCoury

Del McCoury zählt seit mehr als drei Jahrzehnten zu den bedeutendsten Vertretern des traditional Bluegrass und seine Stimme wird als der Inbegriff des "High Lonesome Sound" verstanden.

Delano Floyd McCoury, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, wuchs in Bakersville, North Carolina auf. 1941 zog er mit seiner Familie nach Glen Rock, Pennsylvania, wo er als 5-String-Banjoist/Banjospieler gemeinsam mit Keith Daniels & the Blue Ridge Ramblers zu spielen begann. Es folgten Auftritte mit Jack Cooke's Virginia Mountain Boys in Baltimore. 1963 bekam McCoury seine erste große Chance als Bill Monroe, selbst eine Bluegrass Legende ihn mit den Virginia Mountain Boys für einige Auftritte nach New York engagierte. Monroe war vom Talent des jungen Banjospielers schwer beeindruckt und bot ihm an bei seiner eigenen Band "Bill Monroe and his Blue Grass Boys" mitzumachen. McCoury nahm das Angebot an und wurde kurz darauf sowohl Leadsänger als auch Gitarrist der Blue Grass Boys. Anfang 1964 nahm er eine Single mit Monroe auf, kehrte jedoch ein Monat später nach Hause zurück um zu heiraten.

Nach seiner Hochzeit ging McCoury mit dem Geiger Billy Baker nach Kalifornien, wo sie gemeinsam mit den "Golden State Boys" auftraten. Wieder zurück im Osten, begann McCoury mit den "Shady Valley Boys" aufzunehmen, die er allerdings 1967 verlies um mit Bill Emerson, Wayne Yates und Billy Baker die "Dixie Pals" zu gründen. McCoury und die Dixie Pals, deren Besetzung sich einige Male änderte, spielten mehr als 20 Jahre zusammen und wurden von Plattenfirmen wie Rounder, Revonah, Leather und Rebel unter Vertrag genommen. 1987 kam es erneut zu Umbesetzungen: McCourys Söhne Ronnie und Robbie übernahmen die Mandoline und das Banjo, Tad Marks übernahm die Geige und Mike Brantley den Bass. Als Folge dieser Neubesetzung wurde die Band umbenannt in Del McCoury Band.

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Faith Hill

Faith Hill

Faith Hill war in den neunziger Jahren bereits einer der großen weiblichen Stars der Country-Szene, als ihr am Ende des Jahrzehnts im Fahrwasser von Shania Twain auch im Popsektor der Durchbruch gelang. Ihr glamouröser Filmstar-Appeal und ihre Aufsehen erregende Heirat mit Country-Star Tim McGraw gaben ihrer Karriere zusätzlichen Schwung. Allerdings besaß Hill bereits vor ihrem Crossover-Erfolg alle Qualitäten einer Diva, wenngleich sie damit bei den Country-Puristen nicht unbedingt Anklang fand.

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Jake Owen

Jake Owen

Als seine Hoffnungen auf eine Karriere als Profi-Golfer durch eine Verletzung jäh zerstört wurden, griff Countrysänger/Songwriter Jake Owen einfach zur Gitarre und blickte nicht mehr zurück.

Geboren in Vero Beach, Floria, wuchs Jake gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Jarrod unter der Sonne Floridas mit Baseball und Football auf, bevor er sich dem Golfspielen und Jarrod sich dem Tennisspielen zuwandte. Noch als Studenten an der Florida State University praktizierten sie ihre Sportarten weiter, bis ein Wasserskiunfall Wiederherstellungschirurgie an Jake nötig machte. Raus aus dem Golfteam und sehr deprimiert, borgte er sich die Gitarre seines Nachbars und lehrte sich mit der Zeit sie zu spielen, indem er der Musik seiner Lieblingsinterpreten aus Kindheit lauschte: Waylon Jennings, Merle Haggard, Vern Gosdin, Keith Whitley.

Voller Ehrgeiz aber noch ohne große Erfahrung begann Jake, der gut aussah und eine angenehme Baritonstimme hatte, in Bars an der Uni Country-Covers für Gratisbier und ein paar Dollar zu singen. Doch bald wurde ihm das bloße Nachsingen zu langweilig und er schrieb seine ersten eigene Songs, die ihm positives Feedback einbrachten, was ihn noch mehr motivierte, seinen neune Traum Sänger zu werden zu verwirklichen. Er schmiss die Uni, obwohl ihm nur noch 9 Wochenstunden fehlten um seinen Abschluss in Englisch und Politikwissenschaften zu bekommen, und machte sich auf den Weg in Richtung Nashville. In seinem Apartment in Bellevue widmete er sich ganz dem Songwriting. Durch Zufall lernte er bei einem Mittagessen den Produzenten Jimmy Ritchey (Clay Walker, Mark Chesnutt) kennen und freundete sich mit ihm an. Gemeinsam schrieben sie über ein Jahr lang Songs, darunter einen mit dem Titel "Ghost" (Chuck Jones zeichnete als Co-Writer), den Kenny Chesney beinahe schon aufgenommen hätte - doch der Song kam später auf Jakes eigenes Album. Durch seine Freundschaft mit Ritchey konnte Jake schließlich Kontakte mit Sony BMG Nashville knüpfen, die dem zielstrebigen 24jährigen für sein fast fertig gestelltes Album einen Plattenvertrag anboten.

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Katrina Elam

Katrina Elam

Katrina Elam, die am 12. Dezember 1983 in Bray, Oklahoma, geboren wurde, schreibt und singt heute Contemporary-Country-Songs mit Witz und Charme. Als sie im Kindesalter mit dem Singen begann, war sie allerdings nur eines jener zahllosen Mädchen, die ihre Lieder einfach nur so laut wie möglich herausschmettern. In der Talentshow 4-H in ihrem Heimatstaat Oklahoma schlug Elam dann aber leisere Töne an. Sie war damals erst neun, und ihre zu Herzen gehende Darbietung brachte ihre Mutter zum Weinen. Als Katrina besorgt zu ihr eilte, erfuhr sie, dass es ihr Auftritt war, der ihre Mutter zu Tränen gerührt hatte. Da wusste sie, dass Musik ihre Bestimmung war. Sie übte danach mit einer Karaokemaschine und trat auf Hochzeiten und Unternehmensfeiern auf.

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Lonestar

Lonestar

Obwohl man bei ihrem Namen glauben könnte, Lonestar hätten sich in Texas formiert, wurde das Quintett 1992 in Tennessee gegründet. Die ursprünglich unter dem Namen Texassee firmierende Band besteht aus Richie McDonald (Lead Vocals, Gitarre), John Rich (Lead Vocals, Bass), Michael Britt (Lead-Gitarre, Background Vocals), Dean Sams (Keyboard, Background Vocals) und Keech Rainwater (Schlagzeug). Alle Bandmitglieder stammen im Übrigen tatsächlich aus Texas...

Ihren ersten Auftritt hatten Lonestar im Januar 1993 im Backstage Pass in Nashville. Bei der Show war zufällig ein Booking-Agent anwesend. Beeindruckt nahm er die Gruppe unter seine Fittiche. In den nächsten beiden Jahren waren Lonestar kontinuierlich auf Tour und spielten fast 500 Shows. 1994 unterschrieben sie schließlich bei BNA Records. Im folgenden Jahr erschien das selbstbetitelte Debütalbum, das den Top-Ten-Hit "Tequila Talkin'" abwarf. 1997 folgte das Album "Crazy Nights", zwei Jahre später die dritte LP "Lonely Grill" mit dem Hit "Amazed", der es in Deutschland in die Airplay Charts schaffte und für den Durchbruch von Lonestar in Europa sorgte. Im Herbst 2000 erschien das Weihnachtsalbum "This Christmas Time", dem bereits im nächsten Frühjahr das Album "I'm Already There" folgte. Das neuste Werk ist "Let's be Us Again".

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John Carter Cash

John Carter Cash

Seine Eltern hatten große Namen. Klar, dass er dadurch geprägt wurde! John Carter Cash ist der Sohn von June Carter und Johnny Cash, zwei Legenden der Country Music. John Carter Cash wurde sozusagen die Musik in die Wiege gelegt. Und nicht nur dorthin. Sie begleitete ihn in seinem ganzen bisherigen Leben. Immer war er viel mehr als nur ein Zuhörer, denn natürlich holten seine Eltern ihn mit zu sich auf die Bühne.

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Dwight Yoakam

Dwight Yoakam

Mit seiner puristischen Herangehensweise an traditionellen Honky-Tonk und Bakersfield Country trug Dwight Yoakam Ende der achtziger Jahre wesentlich dazu bei, Country zu seinen Wurzeln zurückzuführen. Da er wie seine Idole Buck Owens, Merle Haggard und Hank Williams nie nach den Regeln von Nashville agierte, dominierte er auch niemals so die Charts wie z. B. der im gleichen Zeitraum auf der Bildfläche erschienene Randy Travis. Travis wiederum spielte niemals in der Weise mit dem Sound und Style von Country wie Yoakam, der sich auf seinen Platten sehr experimentierfreudig zeigte und die Grenzen des Genres auch heute noch häufig überschreitet. Dementsprechend bestand Yoakams Kernpublikum hauptsächlich aus Roots-Rock- und Rock'n'Roll-Fans, während sich die Anhänger des Mainstream-Country mit seiner Musik eher schwer taten. Trotzdem stand er häufig in den Top Ten der Country-Charts und blieb bis weit in die Neunziger hinein einer der respektiertesten und musikalisch wagemutigsten Country-Interpreten.

Der in Kentucky geborene, aber in Ohio aufgewachsene Yoakam lernte bereits mit sechs Jahren, Gitarre zu spielen. Als Kind hörte er die Plattensammlung seiner Mutter und sog den traditionellen Country-Sound von Hank Williams und Johnny Cash sowie den Bakersfield-Honky-Tonk von Buck Owens auf. Als er in der Highschool war, spielte in einer Vielzahl von Bands, das Spektrum reichte dabei von Country bis Rock'n'Roll. Nachdem er die Highschool abgeschlossen hatte, wechselte er zur Ohio State University, verließ diese jedoch bald wieder und zog Ende der Siebziger nach Nashville, um dort eine Karriere als Country-Musiker zu starten.

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