Josh Gracin

Josh Garcin

Joshua Mario "Josh" Gracin wurde am 18. Oktober 1980 geboren und wuchs in Westland, Michigan, auf. Als junger Mann trat er auf Messen sowie bei Musikwettbewerben und anderen Veranstaltungen auf und sang 1996 in Nashville als Sechzehnjähriger auf einer Demoversion des Songs "She Loves Me" von Ken Salaets and Tim Barbor.

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LeAnn Rimes

LeAnn Rimes

LeAnn Rimes tauchte 1996 mit ihrer Debütsingle "Blue" quasi aus dem Nichts auf der Bildfläche auf und ließ mit diesem Song die Country-Fans in ganz Amerika aufhorchen. Dies lag allerdings nicht nur an ihrer vollen, kräftigen Stimme, die stark an Patsy Cline erinnerte, sondern vor allem an der Tatsache, dass Rimes damals erst dreizehn Jahre alt war. Genau wie zuvor Tanya Tucker und Brenda Lee war sie, kaum dass sie das Teenageralter erreicht hatte, mit ihrer ersten Single ganz oben in den Hitparaden. Besser kann eine Karriere eigentlich nicht beginnen.

Rimes wurde am 28. August 1982 in Jackson, Mississippi, geboren, wuchs aber im texanischen Garland auf. Bereits als Kind begann sie zu singen und trat bei lokalen Talentwettbewerben auf. Ihr erstes Album veröffentlichte sie mit elf bei einer unabhängigen Plattenfirma namens Nor Va Jak. Im selben Jahr lernte sie Bill Mack kennen, einen Discjockey und Promoter aus Dallas, auf den sie nachhaltigen Eindruck machte. Er nahm sie unter seine Fittiche und entwickelte eine Strategie, um ihr im Mainstream zum Durchbruch zu verhelfen. Das Kernstück seines Plans bildete ein Song namens "Blue", den er bereits in den Sechzigern geschrieben hatte. Er gab an, ihn für Patsy Cline verfasst zu haben, die ihn aber nicht mehr habe aufnehmen können. 1995 gewann Rimes' Karriere weiter an Dynamik. Die Sängerin absolvierte mehr als 100 Konzerte und trat in Texas in verschiedenen Fernsehshows auf. Nachdem Mack ihr einen Plattenvertrag beim Label Curb besorgt hatte, ließ die Firma bei der Veröffentlichung der Single mitteilen, Mack habe über 30 Jahre auf die richtige Sängerin für "Blue" gewartet. Dies war jedoch übertrieben, denn "Blue" war zuvor bereits von nicht weniger als drei verschiedenen Künstlern aufgenommen worden: Bill Mack und Kenny Roberts hatten ihre Versionen bereits in den sechziger Jahren auf Starday herausgebracht, Kathryn Pitt veröffentlichte den Song 1993 in ihrer Heimat Australien. Trotzdem wurde die Geschichte in der Musikpresse immer wieder kolportiert, was nicht unwesentlich zum Mythos beitrug, Rimes stehe in der Nachfolge von Patsy Cline. "Blue" und das gleichnamige Album wurden im Sommer 1996 zu riesigen Hits.

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Lila McCann

Lila McCann

Lila McCann gilt als weiterer Teenage-Country-Star in den Fußstapfen von LeAnn Rimes. Ihr Debüt als Sängerin gab sie bereits im zarten Alter von vier Jahren, als sie mit der Country-Band ihres Vaters "You Are My Sunshine" sang. Ein paar Jahre später begann die von Reba McEntire und den Judds beeinflusste Sängerin - die allerdings auch No Doubt und Boyz II Men hörte - regelmäßig aufzutreten.

Ihre Gigs im Eagle Club und anderen lokalen Venues musste sie damals noch mit der Schule in Einklang bringen. Gerade, als sie zur Steilacoom High School gewechselt war, erhielt sie von ihrem neuen Manager Kasey Walker ein Demo des von ihrem späteren Produzenten Mark Spiro geschriebenen Songs "Down Came a Blackbird". Seymour Stein, langjähriger Insider und Chef von Elektra Records, war von ihrer Gesangsleistung so beeindruckt, dass er McCann für Elektra/Asylum unter Vertrag nahm. 1997 erschien ihr Debütalbum "Lila", das zwar eine erstaunliche Reife offenbarte, sich aber nicht in den Top Forty platzieren konnte. Allerdings erreichte es trotzdem Goldstatus. 1999 folgte das zweite Album "Something in the Air", 2001 die dritte LP "Complete".

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Clint Black

Clint Black

Clint Black, der Country-Traditionalist aus Texas, war in den neunziger Jahren einer der ersten, der der Country Music andere Hörerschichten erschloss und ihr zu einem Massen-Appeal verhalf. Black ist auch einer der ersten Künstler einer Generation, die sich vom Rock'n'Roll der Sechziger und den Rock-orientierten Singer/Songwritern der siebziger Jahre genauso inspirieren ließ wie von Country-Größen wie Merle Haggard , Bob Wills und George Jones. Seine aufpolierte und besser zu vermarktende Version traditioneller Country Music ebnete den Weg für eine neue Generation von Country-Interpreten, insbesondere für Garth Brooks . Nachdem dieser der Durchbruch in den Pop-Mainstream gelungen war, wurde es um Black zwar etwas ruhiger, er blieb jedoch einer der populärsten und anerkanntesten Country-Sänger der neunziger Jahre.

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Collin Raye

Collin Raye

Der Contemporary-Country-Star Collin Raye war in den neunziger Jahren in den Verkaufscharts allgegenwärtig. Dies lag zum einen an seiner Mischung aus Country-Rock und sanften Balladen, zum anderen aber auch daran, dass sein Repertoire nicht nur aus Tanz- und romantisch angehauchten Tracks bestand, sondern er auch immer wieder Stücke einflocht, in denen er zu heiklen sozialen Themen eindeutig Stellung bezog.

Raye wurde 1959 als Floyd Collin Wray in DeQueen, Arkansas, geboren. Seine Mutter Lois war eine in der Region sehr populäre Sängerin, die in den Fünfzigern im Vorprogramm verschiedener Stars des Sun-Labels auftrat. Manchmal nahm sie Collin und seinen älteren Bruder Scott zum Singen mit auf die Bühne. Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte Collin dementsprechend bereits mit sieben. Als Teenager gründeten er und Scott ein Country-Rock-Outfit namens The Wray Brothers Band, und Collin legte sich den Bühnenamen Bubba Wray zu. Ihre ersten Auftritte hatten sie in Rasthäusern und Honkytonks in Texas, später spielten sie regelmäßig in Portland, Oregon, und Reno, Nevada. Ab 1983 nahm die Band mehrere Singles für unabhängige Plattenfirmen auf. 1986 verkürzten sie ihren Namen zu The Wrays, unterschrieben einen Vertrag bei Mercury und spielten in den nächsten beiden Jahren zwei Singles ein, die jedoch untergingen. Als Folge löste sich die Gruppe auf.

Raye spielte anschließend mit dem Gedanken, aus dem Musikgeschäft auszusteigen und einen Fabrikjob anzunehmen, um ein gesichertes Einkommen für seine junge Familie zu haben. Dann entschloss er sich jedoch, einen neuen Anlauf zu nehmen. Er änderte die Schreibweise seines Namens und wurde 1990 von Epic unter Vertrag genommen. 1991 veröffentlichte er dort sein Debütalbum "All I Can Be", das nach dem Erscheinen der zweiten Single "Love, Me", einer Schnulze über den Verlust eines geliebten Menschen, mächtig an Fahrt gewann. "Love, Me" schoss Anfang 1992 an die Spitze der Country-Charts und wurde unter den Fans zu einem beliebten Begräbnislied. Die Nachfolge-Single "Every Second" stieg auf Platz 2 der Charts und verhalf "All I Can Be" endgültig zu Platinstatus. Das 1992 veröffentlichte Folgealbum "In This Life" erreichte ebenfalls Platin. Das Titelstück wurde Rayes zweiter Nummer-1-Hit und entwickelte sich zu einer populären Hochzeitsballade. Die LP warf mit "I Want You Bad (And That Ain't Good)", "That Was a River" und "Somebody Else's Moon" noch drei weitere Top-Ten-Hits ab. 1994 erschien das nächste Album "Extremes", auf dem Raye musikalisch eine etwas härtere Gangart einschlug. Es entwickelte sich ebenfalls zu einem Millionenseller und enthielt mit dem Nummer-2-Hit "Little Rock", in dem er sich dem Thema Alkoholmissbrauch widmete, Rayes ersten großen Song mit einer Botschaft. Auch mit den Singles "That's My Story", "Man of My Word" und "If I Were You" stieß er in die Top Ten vor und konnte mit "My Kind of Girl" sogar einen weiteren Nummer-1-Hit verbuchen.

Auf "I Think About You" (1995) kehrte Raye dann wieder zu seinem balladenlastigen Stil zurück, der mittlerweile sein Markenzeichen geworden war. Es wurde sein viertes Platinalbum in Folge und warf mit "One Boy, One Girl", dem Titelstück - in dem er sich gegen Gewalt in der Familie aussprach - sowie mit dem antirassistischen "Not That Different" und "On the Verge" weitere Top-Five-Singles ab.

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Del McCoury

Del McCoury

Del McCoury zählt seit mehr als drei Jahrzehnten zu den bedeutendsten Vertretern des traditional Bluegrass und seine Stimme wird als der Inbegriff des "High Lonesome Sound" verstanden.

Delano Floyd McCoury, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, wuchs in Bakersville, North Carolina auf. 1941 zog er mit seiner Familie nach Glen Rock, Pennsylvania, wo er als 5-String-Banjoist/Banjospieler gemeinsam mit Keith Daniels & the Blue Ridge Ramblers zu spielen begann. Es folgten Auftritte mit Jack Cooke's Virginia Mountain Boys in Baltimore. 1963 bekam McCoury seine erste große Chance als Bill Monroe, selbst eine Bluegrass Legende ihn mit den Virginia Mountain Boys für einige Auftritte nach New York engagierte. Monroe war vom Talent des jungen Banjospielers schwer beeindruckt und bot ihm an bei seiner eigenen Band "Bill Monroe and his Blue Grass Boys" mitzumachen. McCoury nahm das Angebot an und wurde kurz darauf sowohl Leadsänger als auch Gitarrist der Blue Grass Boys. Anfang 1964 nahm er eine Single mit Monroe auf, kehrte jedoch ein Monat später nach Hause zurück um zu heiraten.

Nach seiner Hochzeit ging McCoury mit dem Geiger Billy Baker nach Kalifornien, wo sie gemeinsam mit den "Golden State Boys" auftraten. Wieder zurück im Osten, begann McCoury mit den "Shady Valley Boys" aufzunehmen, die er allerdings 1967 verlies um mit Bill Emerson, Wayne Yates und Billy Baker die "Dixie Pals" zu gründen. McCoury und die Dixie Pals, deren Besetzung sich einige Male änderte, spielten mehr als 20 Jahre zusammen und wurden von Plattenfirmen wie Rounder, Revonah, Leather und Rebel unter Vertrag genommen. 1987 kam es erneut zu Umbesetzungen: McCourys Söhne Ronnie und Robbie übernahmen die Mandoline und das Banjo, Tad Marks übernahm die Geige und Mike Brantley den Bass. Als Folge dieser Neubesetzung wurde die Band umbenannt in Del McCoury Band.

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Faith Hill

Faith Hill

Faith Hill war in den neunziger Jahren bereits einer der großen weiblichen Stars der Country-Szene, als ihr am Ende des Jahrzehnts im Fahrwasser von Shania Twain auch im Popsektor der Durchbruch gelang. Ihr glamouröser Filmstar-Appeal und ihre Aufsehen erregende Heirat mit Country-Star Tim McGraw gaben ihrer Karriere zusätzlichen Schwung. Allerdings besaß Hill bereits vor ihrem Crossover-Erfolg alle Qualitäten einer Diva, wenngleich sie damit bei den Country-Puristen nicht unbedingt Anklang fand.

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