Don Williams

Don Williams

"Der Riese mit der sanften Stimme" oder "The gentle giant" - Don Williams ist es, dem dieses Attribut zugesprochen wird. Ein Mann, in der Tat körperlich beinahe ein Riese, der mit seiner dunklen Stimmlage und oft ruhigen Songs die Herzen der Zuhörenden verzaubert.

Don Williams stammt aus Texas. Dort ist er auch heute noch zu Hause und fühlt sich ebenso musikalisch diesen Wurzeln verpflichtet.

Natürlich konnte Don Williams in seiner nun bereits seit Anfang der 70er Jahre andauernden Karriere auch diverse Hits im Mekka der Country Music, also in Nashville, landen. Mit dabei sind z. B. Welthits wie "Tulsa Time", "Lord, I Hope This Day Is Good", "Some Broken Hearts Never Mend" und natürlich auch sein "I Believe In You". Seiner texanischen Heimat fühlt er sich dennoch weiterhin verpflichtet. Ihm sind diese Wurzeln ohnehin viel wichtiger als das Nashville Business. Das hatte ihm zu Anfang seiner Karriere vorausgesagt, seine bevorzugten ruhigen Balladen seien ohnehin viel zu langsam, um wirklich erfolgreich sein zu können. Wie man heute weiß waren diese Prognosen bedeutungslos. Denn Don Williams nahm seinen Weg. Gerade und direkt, genauso, wie er selbst es ist und wie er auch seine Songs vorträgt.
Seine Lieder sind einfach und geradeaus und kommen immer auf den Punkt. So verwundert es nicht, dass die Musik von Don Williams auf der ganzen Welt gehört wird, sogar in für die Country Music so exotischen Ländern wie Simbabwe, Australien, Monaco, Brasilien oder auch Finnland.

"Ich habe Songs nie danach ausgesucht, ob sie in irgendeinem Land besonders gut ankommen", erklärt Don Williams, "irgendwie sitzen wir doch alle in einem Boot. Glücklicherweise habe ich immer Stücke ausgewählt, die in gewisser Weise allgemeingültig sind. Die das ausdrücken, was auch andere empfinden".
Mit dieser Aussage trifft er exakt den Punkt, denn das Leben und die Liebe werden immer ein Thema bleiben.
Aktuell können wir in Deutschland uns über einen Plattenvertrag freuen, den Don Williams bei AGR Television Records in Hamburg (Universal Vertrieb) unterschrieben hat. Das ermöglicht auch seinen zahlreichen Fans diesseits des Atlantiks, ab sofort ganz einfach an seine Musik zu kommen.

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Hank Williams III

Hank Williams III.

Shelton Hank Williams III wurde am 12. Dezember 1972 in Nashville (Tennessee) geboren. Als Enkel von Hank Williams und Sohn von Hank Jr. zählte er schon zum "Country-Adel", bevor er auch nur einen einzigen Ton sang. Doch am Anfang folgte er den musikalischen Spuren seiner Vorfahren nicht direkt, sondern trieb sich im Südosten herum, spielte Schlagzeug in Punk- und Hardcore-Kombos und rauchte unfassbare Mengen an Gras. Ins Bong-Wasser mischte sich der für seine Familie traditionelle Geist eines Outlaws, mit aller Vehemenz und Unzufriedenheit. 1996 zwangen hohe Alimentationsverpflichtungen und sein großer Durst Hank III in geregelte Bahnen und er unterzeichnete einen Vertrag mit dem Music-City-Giganten Curb. Das Label brachte Three Hanks heraus: Men With Broken Hearts, auf dem die drei Männer der Hank-Familie mit Hilfe der gespenstischen Tricks der modernen Technik zusammengebracht wurden. Weiter weg von dem, was Hank III eigentlich wollte, konnte er gar nicht mehr kommen; und so begann seine turbulente Beziehung zu Curb.

Williams war in der Zwickmühle. Sein Name, sein Gesicht und die unheimliche, stimmliche Ähnlichkeit mit seinem Großvater garantierten ihm zwar ein großes Country-Publikum, aber er konnte für die Spießigkeit und für die halsstarrige Kontrollmanie in Nashville einfach keine Geduld aufbringen. Er und seine Damn Band konnten die Menge mit einem genialen Mix aus wunderbaren Country-Balladen und temperamentvollen Honky Tonk in Begeisterung versetzen. Aber es fiel III mit seiner Hard-Rock-Kombo AssJack eben auch genauso leicht, in lärmenden Black-Flag-Punkrock abzudriften. Er war die Art von abnormalem Künstler, den große Musikproduzenten nicht wirklich gerne sahen - extrem gut vermarktbar, aber gleichzeitig absolut unberechenbar.

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Jeffrey Steele


Jeffrey SteeleMan sagt, das Leben beginnt mit 40, doch für Country-Musiker Jeffrey Steele ist das alte Sprichwort nur die halbe Wahrheit. Schon vor Erreichen dieses alterstechnischen Meilensteins hatte der gebürtige Kalifornier geheiratet, zog vier Kinder groß und hatte bereits ein interessantes und erfolgreiches Leben hinter sich, das jeden aufkommenden Songwriter zufrieden stellen würde. Er hatte sich eine unglaublich starke und florierende Karriere aufgebaut, so dass es den Anschein hatte, als würde alles, was er anpackte, zu Gold. Beinahe jeder Song, den er schrieb, wurde ein Hit. Besonders deutlich wurde dies einmal während eines Zeitraums von drei Jahren, als beinahe fünf Dutzend Songs von namhaften Künstlern aufgenommen wurden, einschließlich Leuten wie Faith Hill, Trisha Yearwood, Randy Travis, John Michael Montgomery, Leann Rimes, Diamond Rio, Aaron Tippin und Collin Raye . Er bekam die BMI Country-Awards für die Hits "She'd Give Anything" und "They Don't Make Them Like That" von Boy Howdy, und "If You Love Somebody" von Kevin Sharp. Zwei Songs, die er zusammen mit Al Anderson geschrieben hatte, nämlich "Big Deal" für Rimes und "Unbelievable" für Diamond Rio , wurden ebenfalls mit den BMI Country-Awards ausgezeichnet. Anstelle eines Lebens, das erst mit 40 beginnt, war Steele bereits seit mehr als zwanzig Jahren gut im Geschäft.

Kein Grund zur Unruhe also. Es gab keinen Bedarf, eine weitere Karriere als Künstler zu beginnen, doch genau das hat Steele getan. Auf der Bühne zu stehen und seine Songs zu singen gibt ihm etwas, dass er nicht bekommt, wenn er die Songs nur schreibt "” einen direkten Draht zu seinem Publikum. Er kam hinsichtlich dieser Erfahrung 1990 erfolgreich auf den Geschmack, als er sechs Jahre lang Bassist und Leadsänger der kalifornischen Gruppe Boy Howdy war. Im Jahr 1991 wurde er für seine Arbeit mit der Band von der California Country Music Association zum besten Bassisten und besten männlichen Sänger gewählt. Nachdem sich die Gruppe aufgelöst hatte, ließ er sich in Nashville nieder. Nachdem das Soloalbum, an dem er arbeitete, niemals veröffentlicht wurde, widmete er sich wieder dem Songwriting. Sein erstes Album bei Monument Records, "Somethin' in the Water", kam 2001 mit dem Titelsong als Single auf den Markt. Steele war nicht nur Autor oder Co-Autor sämtlicher Songs auf dem Album, sondern fungierte gleichzeitig auch als Produzent. Anderson trug mit seinem Talent als Songwriter zu dem Debutalbum bei, ebenso wie Bob DiPiero, der auch schon "The Church on Cumberland Road" für Shenandoah geschrieben hatte.

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Jimmy Wayne

Jimmy Wayne

Der Singer/Songwriter Jimmy Wayne wurde 1972 in North Carolina auf der Schattenseite des Lebens geboren. Als er noch ein Kleinkind war, verließ sein Vater die Familie und ließ ihn bei einer Mutter zurück, die überwiegend mit sich selbst zu tun hatte. Als sie ins Gefängnis musste, wuchs er in Pflegeheimen auf. An seinem fünfzehnten Geburtstag musste er mit ansehen, wie sein Stiefvater dreimal auf seine Stiefschwester schoss, die dadurch gelähmt blieb. Einen Mordanschlag des Stiefvaters auf ihn selbst überlebte er glücklicherweise. Danach flüchtete er aus einem Heim, wurde obdachlos und tat, was man tun musste, um auf der Straße zu überleben. Dann lernte er das Ehepaar Beatrice und Russel Costner kennen, die ihm einen Job gaben und ihn schließlich als Pflegekind bei sich aufnahmen. Nachdem er jetzt endlich zur Ruhe gekommen war, konnte er sich voll und ganz seiner Musikleidenschaft widmen. Insbesondere hatten es ihm Hall & Oates, Alan Jackson, Lionel Richie, Ronnie Milsap, Iron Maiden, Queensryche und Judas Priest angetan. Er gründete seine erste Band Fantasyche und begann ernsthaft, eine Karriere als Musiker anzustreben.

Als Beatrice Costner starb, verließ Wayne die Highschool und wurde Gefängniswärter in der Gaston Correctional Facility. Nachhaltigen Eindruck hatte bei ihm zuvor ein Insasse des Gefängnisses hinterlassen, der an seiner Schule im Rahmen eines Anti-Drogenprogramms einen Vortrag gehalten und dabei nur mit der Gitarre "bewaffnet" einen Song vorgetragen hatte. Wayne suchte ihn auf, um sich Ratschläge und Tipps für sein Songwriting zu holen. Während er im Gefängnis arbeitete, studierte er außerdem Strafrecht an einem lokalen College. Nachdem er seinen Abschluss gemacht hatte, verließ Wayne North Carolina und ging nach Nashville.

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John Michael Montgomery


John Michael MontgomeryJohn Michael Montgomery gehörte in den neunziger Jahren zur Garde jener Honky-Tonk-Hitlieferanten, die der Country-Musik neue kommerzielle Höhenflüge bescherten. Er machte sich dabei vorwiegend mit romantischen Balladen einen Namen. Obwohl er sich musikalisch häufig weit in Adult-Contemporary-Gefilde vorwagte, wurzelte sein Gesangsstil fest im Country.

Montgomery wurde 1965 in Danville, Kentucky, geboren. Das Gitarrespielen lernte er von seinem Vater, der ebenfalls Musiker war. Mit der elterlichen Band, in der seine Mutter im übrigen Schlagzeug spielte, trat er bereits im Alter von fünf Jahren das erste Mal öffentlich auf. Mit fünfzehn spielte er regelmäßig in der lokalen Szene, mit siebzehn wurde er Leadsänger einer Band, in der auch sein Vater und sein Bruder mitwirkten. Seine Eltern hatten sich mittlerweile scheiden lassen. Nach der Highschool trat er im lokalen Honky-Tonk-Zirkel auf, wurde schließlich in Lexington in einem seiner Lieblings-Venues entdeckt und erhielt 1991 bei Atlantic einen Plattenvertrag. 1992 veröffentlichte Montgomery sein Debütalbum "Life's a Dance". Die gleichnamige Lead-Single kletterte gleich in die Top Five der Country-Charts, die Nachfolge-Single "I Love the Way You Love Me" schoss sogar auf Position 1. Diese Erfolge verhalfen der LP zu einer Platzierung in den Top Five der Album-Charts und bereiteten den Boden für das 94er Werk "Kickin' It Up", einem mehrfach mit Platin ausgezeichneten Blockbuster, der sowohl in den Country- als auch in den Pop-Charts auf Platz 1 vorstieß und Montgomery zum Star machte. Das Album bescherte ihm mit "I Swear", "Be My Baby Tonight" und "If You've Got Love" drei Nummer-1-Hits. Eine weitere Single, "Rope the Moon", kletterte immerhin noch in die Top Five. Das selbstbetitelte Nachfolgealbum aus dem Jahr 1995 erreichte ebenfalls die Spitze der Country-Charts und setzte Montgomerys Hitserie mit den Nummer-1-Hits "Sold (The Grundy County Auction Incident)" und "I Can Love You Like That" sowie den unter den ersten fünf platzierten "No Man's Land", "Cowboy Love" und "Long as I Live" fort.

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Kathy Mattea

Kathy Mattea

Kathy Mattea war einer der sehr angesehenen weiblichen Country Stars ihrer Ära und konnte mit ihren Hits große kommerzielle Erfolge verbuchen. In ihrer Musik vereint sie Elemente von Folk, Bluegrass, Gospel und Singer/Songwriter Intimacy.

Mattea wurde 1959 in Cross Lane (West Virginia) geboren, erhielt als Jugendliche zunächst eine klassische Gesangsausbildung und begann Gitarre zu spielen, nachdem sie die Folk Musik entdeckt hatte. Im Jahre 1976 - sie war damals am College - schloss sie sich der Bluegrass Band Pennsboro an, gab zwei Jahre später die Schule auf und zog nach Nashville. Sie hielt sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und perfektionierte ihr Songwriting. Eine überzeugende Demoaufnahme verhalf Mattea 1983 zu einem Vertrag mit Mercury Nashville. Ihr Debütalbum Kathy Mattea wurde 1984 veröffentlicht, From My Heart folgte ein Jahr später; keine der Singles beider Alben schaffte es in die Top 20.

Mit ihrem dritten Album Walk the Way the Wind Blows aus dem Jahre 1986, mit dem sie sich in Richtung Folk bewegte, schaffte Mattea allerdings den Durchburch - positive Kritiken und kommerzieller Erfolg stellten sich ein. Matteas erster Top-Five-Hit war ihre Coverversion von Nanci Griffiths "Love at the Five and Dime". Noch drei weitere Titel dieses Albums schafften es in die Top Ten: der Titelsong, "Train of Memories" und "You're the Power". Das Folgealbum Untasted Honey aus dem Jahre 1987 bestätigte Matteas Zeug zum Star - "Goin' Gone" und "Eighteen Wheels and a Dozen Roses" wurden zu Nummer-Eins Country Hits; "Untold Stories" und "Life as We Knew It" kamen in die Top Five.

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Lee Ann Womack

Lee Ann Womack

Nachdem sie einige Jahre als professionelle Songschreiberin tätig gewesen war, schaffte Lee Ann Womack schließlich 1997 mit ihrem Debüt-Album "Lee Ann Womack" den Durchbruch zum Star des "Contemporary Country".

Womack wurde in Jacksonville, im U.S.-amerikanischen Bundesstaat Texas, geboren und wuchs dort auch auf. Wie es sich für die Tochter eines Diskjockeys gehört, entwickelte Womack schon sehr früh große Begeisterung für die Musik. Ihr Vater nahm sie häufig mit zur Arbeit, wo sie die Platten aussuchen durfte, die er dann auflegte. Nach ihrem Highschool Abschluss besuchte sie das South Plains Junior College in Levelland im U.S.-amerikanischen Bundesstaat Texas. Diese Schule gehörte zu den ersten Schulen Amerikas, an denen man einen Abschluss in "Country" und "Bluegrass"-Musik machen konnte. Womack wurde schon bald Mitglied der College-Band "Country Caravan". Gemeinsam mit dieser Band tourte sie durch den Süden Amerikas sowie durch Kalifornien und blieb so lange bei "Country Caravan", bis sie South Plains verließ, um an der Belmont University in Nashville Musik Business [ein Studiengang, der die Absolventen dazu befähigt, z.B. als Manager von Musikern tätig zu werden] zu studieren. Auf diese Weise bekam sie die Möglichkeit, ein Praktikum in der A&R [Künstler und Repertoire] Abteilung von MCA Nashville zu absolvieren.


1990 zog sie nach Nashville, heiratete und bekam ein Kind. Nach wie vor setzte sie jedoch ihr Studium in Belmont fort und schrieb eigene Songs. Bald darauf begann sie damit, die Demo-Bänder ihrer Songs selbst aufzunehmen und stellte ihre Songs auch selbst anderen Künstlern "live" vor. Auf einer solchen Demo-Veranstaltung wurde Womack schließlich von "Tree Publishing" entdeckt. Nachdem die Plattenfirma sich ihre Demo-Bänder angehört hatte, bekam Womack 1995 einen Vertrag als Songwriterin für Tree. In der Zeit, in der sie dort engagiert war, schrieb sie nebenher auch gemeinsam mit Künstlern wie Ed Hill, Bill Anderson, Sam Hogin, und Mark Wright weitere Songs. Sänger wie Anderson und Ricky Skaggs machten die von ihr geschriebenen Songs berühmt.

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