Rebecca Lynn Howard

Rebecca Lynn Howard

Die Country-Pop-Sängerin Rebecca Lynn Howard wurde am 24. April 1979 in Salyersville, Kentucky, geboren und wuchs dort auf. 1997 zog sie nach Nashville, wo sie eine Karriere als Songwriterin begann. Ihre Kompositionen wurden zum Beispiel von Patty Loveless, Reba McEntire, Lila McCann und John Michael Montgomery aufgenommen. Erst nachdem sie als Songschreiberin Fuß gefasst hatte, begann sie ihre eigene Gesangskarriere.

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Randy Travis

Randy Travis

Wie die Beatles im Rock steht Randy Travis in der Country-Musik für eine Zäsur. Als 1986 sein Album "Storms of Life" herauskam, war die Urban-Cowboy-Phase vorüber, und Country befand sich in einem tiefen Tal. Man hing wolkigen Crossover-Träumen nach. Travis brachte die Musik in dieser Phase zurück zu ihren Wurzeln. Er klang wie eine perfekte Mischung aus George Jones und Merle Haggard und wurde bis zum Auftauchen der "Hut-Künstler" um Garth Brooks und Clint Black zur dominierenden männlichen Stimme des Genres. Er hatte sieben Nummer-1-Singles nacheinander, gewann 1986 den Horizon Award der Country Music Association (CMA) und wurde von ihr 1987 und 1988 zum Male Vocalist of the Year gekürt.
Travis wurde am 4. Mai 1959 als Randy Bruce Traywick in der Kleinstadt Marshville in North Carolina geboren. Sein Vater, ein großer Fan von Country-Interpreten wie Hank Williams, George Jones und Lefty Frizzell, ermunterte seine Kinder, ihren musikalischen Neigungen zu folgen. Somit begann Randy im Alter von acht Jahren, Gitarre zu spielen. Nach weiteren zwei Jahren gründeten er und sein Bruder Ricky ein Duo namens The Traywick Brothers. Sie spielten in den lokalen Clubs und bei Talentwettbewerben.

Die Brüder waren nicht gerade Waisenknaben: Ricky musste nach einer Autoverfolgungsjagd ins Gefängnis, und Randy flüchtete mit sechzehn in das benachbarte Charlotte. Dort gewann er einen Talentwettbewerb in der Country City U.S.A., einer Bar, die Lib Hatcher gehörte. Hatcher war von Travis so beeindruckt, dass sie ihm regelmäßige Auftritte in ihrer Bar und einen Job als Koch anbot.

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Patty Loveless

Patty Loveless

Patty Loveless ist einer der populärsten Vertreterinnen des neuen traditionalistischen Zweigs der Country-Musik. Ihren Aufstieg verdankt sie einer Kombination aus Honky Tonk und Country-Rock, aber auch ihren traurigen und emotionalen Balladen. Die Aufnahmen, die sie Ende der achtziger Jahre für MCA Nashville einspielte, waren zwar durchaus populär und brachten ihr Vergleiche mit Patsy Cline ein, die meisten Kritiker stimmen jedoch überein, dass sie erst mit ihrem Wechsel zu Epic Anfang der Neunziger zu einer wirklich eigenständigen Künstlerin wurde.

Loveless wurde 1957 als Patricia Lee Ramey in Pikeville, Kentucky, geboren und verbrachte den größten Teil ihrer Kindheit im benachbarten Elkhorn City, wo ihr Vater in den Kohleminen arbeitete. Ihre Familie liebte Musik, und zwei entfernte Cousinen von ihr sollten später als Loretta Lynn und Crystal Gale Berühmtheit erlangen. Als Pattys Vater an der Kohlenstaublunge erkrankte, war die Familie aus Behandlungsgründen gezwungen, aus ihrer ländlichen Heimat nach Louisville zu ziehen. Angesichts dieses Kulturschocks flüchtete Patty in die Musik. Als sie elf wurde, erhielt sie von ihrem Vater eine Gitarre. Schon bald begann sie zu singen und mit ihrem älteren Bruder Roger Songs zu schreiben. Im weiteren Verlauf traten sie bei lokalen Country-Jamborees auf. Auf einer dieser Shows wurden die Wilburn Brothers auf die beiden aufmerksam und luden sie umgehend nach Nashville ein.

Als sich Roger und die damals 14-jährige Patty jedoch an einem Wochenende in die Stadt aufmachten, trafen sie die Wilburn Brothers nicht an. Es gelang ihnen aber, sich bei Porter Wagoner vorzustellen und ihm Pattys "Sounds of Loneliness" vorzuspielen, der sich davon sehr beeindruckt zeigte. Wagoner nahm Patty unter seine Fittiche und lud sie ein, an Wochenenden mit ihm und Dolly Parton aufzutreten. Nachdem Patty die Highschool abgeschlossen hatte, wurde sie 1973 Featured Vocalist bei den Wilburn Brothers - diesen Part hatte zuvor bereits Loretta Lynn inne - und unterschrieb auch beim Musikverlag der Brothers. Später heiratete sie Terry Lovelace, den Drummer der Band, und zog mit ihm 1976 in die Nähe seiner Heimatstadt Charlotte in North Carolina. Dort sang sie in einer Cover-Band mehrere Jahre lang Pop-, Rock- und R&B-Material und hatten zeitweise mit Alkohol und Drogen zu kämpfen. Anfang der achtziger Jahre kehrte sie nach Hause zurück, heuerte ihren Bruder Roger als Manager an und änderte die Schreibweise ihres Nachnamens in Loveless.

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Pam Tillis

Pam Tillis

Pam Tillis, Tochter von Country-Legende Mel Tillis, machte im Musikgeschäft ihren eigenen Weg und stieg schließlich in den 90er Jahren zum modernen Country-Star auf.

Tillis wurde am 24. Juli 1957 in Plant City, Florida, geboren, aber wuchs überwiegend in Nashville auf. Sie begann im Alter von acht Jahren mit Klavierstunden, sattelte mit 12 auf Gitarre um und nahm als Jugendliche an zahlreichen Talentwettbewerben teil. Als Teenager einigermaßen wild und rebellisch, überlebte sie im Alter von 16 Jahren nur knapp einen Autounfall, der eine umfassende plastische Gesichtsrekonstruktion erforderlich machte. Glücklicherweise erholte sie sich vollständig und verfolgte mit großem Ehrgeiz ihre musikalische Karriere an der University of Tennessee, wo sie als Sängerin der High Country Swing Band (die Country Rock und Jug-Band-Musik spielte) sowie in einem Folk-Duo mit Ashley Cleveland auftrat. 1976 brach sie ihr Studium ab und arbeitete im Verlagshaus ihres Vaters, wo es ihr gelang, ihre Komposition "I'll Meet You on the Other Side of the Morning" bei Barbara Fairchild unterzubringen. Daneben gründete Sie eine eigene Backing Band, die bald in die Bay Area von San Francisco übersiedelte und sich in Freelight umbenannte. Die Band entwickelte einen innovativen Stil, basierend auf Jazz und Rock, nicht Country.

1979 jedoch kehrte Tillis nach Nashville zurück und trat als Backup-Sängerin zusammen mit ihrem Vater auf, während sie allein ihr erstes Kind großzog. Daneben war sie Leadsängerin einer R&B-Band und schrieb weiter Songs, von denen einige von Gloria Gaynor und Chaka Khan vertont wurden. Zusammen mit einer Reihe weiterer Sängerinnen und Songwriterinnen trat Tillis regelmäßig im Bluebird Cafe in Nashville auf, und Anfang der 80er Jahre wurde sie von Warner Brothers unter Vertrag genommen. Sie veröffentlichte 1983 ein Album, das poporientierte Above and Beyond the Doll of Cutey, und schaffte es im folgenden Jahr mit "Goodbye Highway" erstmals in die Charts. Eine Reihe weiterer Singles wurden bis 1987 veröffentlicht, aber keine schaffte es auch nur in die Top 50; trotzdem gelang es Tillis, sich als Songwriterin für Tree Publishing mit u.a. von Highway 101 und Conway Twitty aufgenommenen Kompositionen einen Namen zu machen.

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Rascal Flatts

Rascal Flatts

Das vor allem für seine schönen Harmonien bekannte Country-Trio Rascal Flatts besteht aus Gary Levox, Jay DeMarcus und Joe Don Rooney. Demarcus und Levox - Cousins zweiten Grades aus Columbus, Ohio - gründeten die Gruppe und holten später bei einem Gig in Printer's Alley in Nashville den aus Picher, Oklahoma, stammenden Rooney als Ersatzgitarristen hinzu.

Demarcus und Rooney spielten zu dieser Zeit auch in der Band von Country-Star Chely Wright. Der Rest ist Geschichte. Das Trio unterschrieb einen Plattenvertrag bei Lyric Street Records (gehört zur Walt Disney Company) und nahm sein selbstbetiteltes Debütalbum auf, einen eklektischen Mix aus Country, Pop, R&B und anderen Stilen. Erste Hitsingle der Gruppe wurde "Praying' for Daylight", schon bald gefolgt von "Everyday Love", das fast genauso viel Lob einheimste.

Das zweite Album der Band, "Melt", erschien im Oktober 2002. Durch den Erfolg der ersten Single-Auskoppelung "These Days" verkaufte es sich binnen acht Wochen eine Millionen Mal.

Auf "Melt" befindet sich auch der Song "Mayberry", der es auf Platz 1 der Billboard Country Single Charts schaffte. Mayberry ist eine fiktive Stadt, die im Bundesstaat North Carolina liegt. Die Stadt wurde von Andy Griffith ("Madlock") für seine erste Fernsehshow "The Andy Griffith Show" etwickelt. Die Fernsehserie lief von 1960 bis 1968 auf dem amerikanischen Fernsehsender CBS. Die Show war in den USA sehr beliebt. Da die Serie das ruhige Leben einer Kleinstadt wiedergibt und durch die Beliebtheit der Serie ist das Wort Mayberry in den Sprachgebrauch der Amerikaner eingegangen für das ruhige Leben in einer Kleinstadt. Anspielungen finden sich "Eine schrecklich nette Familie" als Al Bundy mit seinem Sohn fischen geht und Bud einen angeklebten Schwanz verliert, in der vierten Saison von "Akte X - Die unglaublichen Fälle des FBI" als Mulder das Leben in einer kleinen Stadt lobt und sagt "It's like living in Mayberry" und der Sherriff der Stadt sich als Andy Taylor (so war auch der Rollenname von Andy Griffith, der in Mayberry den Sheriff spielte) vorstellte und zu guter Letzt in der Fernsehserie "Boston Legal" als Alan Shore und denny Crane aus ihrem Büro mit Angelruten durch die Straßen von Boston gehen.

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Montgomery Gentry


Mongomery GentryDas Duo Montgomery Gentry erinnert in Sound und Haltung an Southern-Rock-Größen wie Lynyrd Skynyrd, die Marshall Tucker Band und Charlie Daniels. Sie geben sich als raue Redneck-Rebellen, die die Werte der Kleinstadt hochhalten.

Eddie Montgomery und Troy Gentry trafen sich erstmals bei Early Tymz, einer Band aus Lexington, Kentucky, die von Montgomerys Bruder John Michael geführt wurde, dem späteren Country-Star. Sowohl Montgomery als auch Gentry waren bereits seit dem Teenageralter in lokalen Clubs aufgetreten, ersterer spielte dabei Schlagzeug in der Band seines Vaters. Nachdem sich die Early Tymz aufgelöst hatten, gründete man eine neue Band namens Young Country, mit John Michael als Frontmann. Als dieser bald darauf seine Solokarriere einschlug, entstand das Duo Montgomery Gentry, das anfangs jedoch noch unter dem Namen Deuce firmierte. Nachdem sie eine Zeit lang in der Umgebung von Lexington aufgetreten waren, erhielten sie nach einem Showcase-Konzert einen Plattenvertrag bei Columbia.

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Michael Peterson


Michael Peterson"From Here To Eternity" - von hier bis zur Ewigkeit. 1997 klang dieser Song des Sängers und Songschreibers Michael Peterson durch sämtliche Country-Radiostationen der USA. Die Ewigkeit im Musikgeschäft ist oft jedoch kurzlebig. Der Umsatz im Musik Business ging zurück, und auch Michael Peterson fiel durch's Raster und verlor seinen Plattenvertrag.

Nichts ungewöhnliches für das Nashville-Business; umso erfreulicher - und tatsächlich auch recht ungewöhnlich - ist es dann aber, wenn eine auf Eis gelegte Produktion doch noch erscheint. Einzig aus dem Grund, weil sie einfach zu gut ist, um sie in der Versenkung verschwinden zu lassen.

So erging es Michael Peterson mit seinem Album "Modern Man". AGR Television Records (Universal Vertrieb) aus Hamburg spürte das Album auf und veröffentlichte es von Deutschland ausgehend weltweit.

"Ich finde es toll, dass dieses Album zuerst in Deutschland herausgekommen ist", sagt Michael Peterson, "ich war bereits einige Mal in Deutschland und habe mich hier immer wohlgefühlt.. Ich mag dieses Land und diese Menschen sehr."

Michael Peterson wurde am 7. August 1959 in Tucson in Arizona geboren, lebte aber viele Jahre in Richland, Washington, bevor er nach Nashville ging, um dort seine Musik anzubieten. Die Liebe zur Musik gab ihm seine Großmutter mit auf den Weg.

"Wir alle haben Träume", sagt Michael, "meine Großmutter sagte mir, dass ich immer meinen Träumen folgen soll, auch wenn sie unmöglich erscheinen. Sie sagte: 'Michael, du willst Musik machen, also tu es! Folge deinem Traum, nur dann hast du eine Chance, dass es auch wirklich klappt!'"

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