A Star is Born erhält Oscar-Auszeichnung

Filmplakat: A Star is Born

Wird "A Star is Born" der große Gewinner bei den Oscars 2019?

Bereits viermal wurde "A Star is Born" verfilmt. Alle Verfilmung erhielten zusammen 26 Academy-Award Nominierungen. Die ersten drei Teile wurden insgesamt für 18 Oscars nominiert, aber nur zweimal ausgezeichnet. Die drei Filme waren kommerziell gesehen immer einer der erfolgreichsten Filme des jeweiligen Jahres. Konnte der Fluch dieses Jahr gebrochen werden?

Austragungsort der 91. jährlichen Academy Awards, die auch Oscars genannt werden, war erneut das Dolby Theatre, das bis 1992 den Namen Kodak Theatre trug. Als ob man um Aufmerksamkeit in den Medien für die Verleihung kämpfen muss, gab es auch in diesem Jahr einen Skandal, denn eigentlich sollten einige Auszeichnung während der Webepausen verliehen werden und dann in einem Zusammenschnitt gezeigt werden. Ein Sturm im Wasserglas, wie sich herausstellte.

Es ist auch das erste Mal seit gut 30 Jahren, dass die Oscar-Verleihung keinen Moderator hatte, was der Gala ein wenig den Humor nahm und außerdem den Eindruck erweckte, dass die Oscars im Akkord vergeben werden.

Was in diesem Jahr besonders auffiel war, dass Hollywood sich in diesem Jahr besonders liberal zeigen wollte. In der Zukunft muss man sicherlich aufpassen, dass man nicht aus politischer Korrektheit heraus den Gewinner wählt, sondern tatsächlich die Leistung ehrt.

"A Star is Born" und die Oscars

Das Original aus dem Jahre 1937 trug den Titel "Ein Stern geht auf" und unter der Regie von William A. Wellman spielten Janet Gaynor und Fredric March. 1954 folgte dann die George Cukor Verfilmung "Ein neuer Stern am Himmel" mit Judy Garland und James Mason in den Hauptrollen. Die Country-Fans kennen am besten die 1976-Version, die unter dem englischen Titel "A Star is Born" in die Kinos kam. Da spielten Barbra Streisand und Kris Kristofferson die Hauptrollen und Frank Pierson nahm auf dem Regiestuhl Platz. In dem neuen Remake von "" übernahm Bradley Cooper die Regie und die männliche Hautrolle. Ihm zur Seite steht Lady Gaga.

Nach rund 45 Minuten wurde es das erste Mal spannend für "A Star is Born", als der Oscar für die beste Kameraführung verliehen wurde. Es wurden "Cold War", "The Favourite - Intrigen und Irrsinn", "Never Look Away", "Roma" und "A Star Is Born" nominiert und der Oscar ging an Alfonso Cuarón für die Netflix-Produktion "Roma".

Auch in der Kategorie für den besten Sound sah es nicht gut aus. Nominiert waren "Black Panther", "Bohemian Rhapsody", "First Man", "Roma" und "A Star is Born". Gewonnen haben Paul Massey, Tim Cavagin und John Casali für das Freddie Mercury Biopic "Bohemian Rhapsody".

Auch nach knapp anderthalb Stunden, als die Auszeichnung für den bester Nebendarsteller vergeben wurde, sah es nicht besser aus. Nominiert waren Sam Elliott ("A Star is Born"), Mahershala Ali ("Green Book - Eine besondere Freundschaft"), Adam Driver ("BlacKkKlansman"), Richard E. Grant ("Can You Ever Forgive Me?") und Sam Rockwell ("Vice - Der zweite Mann") und der Oscar ging an Mahershala Ali.

Da die anderen Verfilmungen von "A Star is Born" bereits diverse Oscar-Nominierungen einheimsten, ist es nicht verwunderlich, dass die Neuverfilmung auch eine Nominierung für das beste adaptierte Drehbuch bekommt. Folgende Filme sind nominiert: "The Ballad of Buster Scruggs", "BlacKkKlansman", "Can You Ever Forgive Me?", "If Beale Street Could Talk" und wie bereits erwähnt "A Star is Born". Gewonnen haben Charlie Wachtel & David Rabinowitz und Kevin Willmott & Spike Lee für "BlacKkKlansman"

Erwartungsgemäß wurde in der Kategorie bester Filmsong "Shallow" aus "A Star is Born" ausgezeichnet. Das Lied wurde von Lady Gaga, Mark Ronson, Anthony Rossomando und Andrew Wyatt geschrieben. Bereits circa 20 Minuten vor der eigentlichen Auszeichnung war klar, dass "Shallow" der Favorit war, da es nach dem Auftritt von Lady Gaga and Bradley Cooper eine Standing Ovation gab.

In der Kategorie bester Schauspieler ging Bradley Cooper für "A Star is Born" ins Rennen. Ausgezeichnet wurde Rami Malek für seine Darstellung von Freddie Mercury in dem 20th Century Fox Film "Bohemian Rhapsody".

Als beste Schauspielerin wurde die britische Schauspielerin Olivia Colman für ihre Darbietung in "The Favourite - Intrigen und Irrsinn" ausgezeichnet. In dieser Kategorie war auch Lady Gaga für "A Star is Born" nominiert.

Der traditionelle letzter Oscar des Abends wurde in der Königskategorie bester Film vergeben. Auch nach einer halbherzigen Laudatio von Serena Williams war bereits im Vorfeld klar, dass "A Star is Born" nicht ausgezeichnet wurde. Als bester Film des Jahres wurde "Green Book - Eine besondere Freundschaft", der von Jim Burke, Charles B. Wessler, Brian Currie, Peter Farrelly und Nick Vallelonga produziert wurde, ausgezeichnet.

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