Casey James und Columbia Nashville gehen getrennte Wege

Casey James

Viel Glück hat Casey James mit seinem Plattenvertrag bei Sony Music nicht gehabt. Der American Idol Teilnehmer bekam seinen Vertrag zunächst bei BNA Entertainment und wurde dann, im Rahmen einer Umstrukturierung bei Sony Music in Nashville, an Columbia Nashville weitergereicht. Jetzt ist er gar nicht mehr bei dem Major Label unter Vertrag - die Wege des Country-Sängers und seiner Plattenfirmen trennen sich von nun an.

Nach der Teilnahme von bei "American Idol" (US-Pendent zu "Deutschland sucht den Superstar") veröffentlichte BNA Entertainment die Single ""Let's Don't Call It a Night", die bis auf Platz 21 der Billboard Hot Country Songs Charts kletterte. Die Nachfolgesingle, "Crying on a Suitcase", stieg bis auf Platz 24 Billboard Hot Country Songs Charts und Platz 14 in den Billboard Country Airplay Charts. Beide Singles verkauften zusammen knapp 500.000 Einheiten. Die dritte Single-Auskopplung, "The Good Life", konnte sich schon nicht mehr in den Billboard Hot Country Song Charts platzieren und erreichte in den Billboard Country Airplay Charts gerade noch Platz 57. Alle drei Songles kamen aus dem selbstbetitelten Debüt-Album, das zwar auf Platz 2 in den Billboard Country Album Charts einstieg, dennoch aber nur magere 77.000-mal über den Tresen ging.

In diesem Jahr schickte Columbia Nashville noch die erste Single des zweiten-Albums, "Fall Apart", an die Radio-stationen. Der Song kam aber über Platz 46 in den Billboard Country Airplay Charts nicht hinaus. Offensichtlich zu schlecht für Sony Music, so dass man den Vertrag löste.

Was mit dem neuen noch unbetitelten Album passiert ist unklar. Entweder es versauert in den Archiven von Sony Music oder Casey James erwirbt die Rechte zurück und veröffentlicht es dann selbst.

Anmelden