Live Nation und Sugarland schließen Vergleich mit Opfern des Indiana State Fair Unglücks

Sugarland

Wie verschiedene US-Medien übereinstimmend berichten, haben sich 18 Beklagte, darunter Live Nation und Sugarland, sowie die Opfer des Indiana State Fair Unglücks außergerichtlich geeinigt. Die Opfer erhalten 39 Millionen US-Dollar und im Gegenzug wird die Klage gegen 18 Personen und Firmen fallengelassen.

Im August 2011 wurden bei einem Unwetter fast 100 Menschen verletzt und sieben Besucher verloren ihr Leben, als beim Indiana State Fair in Indianapolis die Bühne, unmittelbar vor dem Auftritt von , zusammenbrach. Die Ermittlungen ergaben, dass Sicherheitsstandards bei dem Bühnenaufbau nicht eingehalten wurden und dass die Behörden kein adäquates Sicherheitskonzept gehabt hätten. Die Mitglieder von Sugarland, Jennifer Nettles und Kristian Bush, bestreiten nach wie vor jede Schuld, da sie von der Schwere des Unwetters keine Ahnung gehabt hatten und sich auf die Entscheidung ihres Tour-Managers verlassen haben. Dennoch leisten die Beiden ihren finanziellen Anteil an dem Vergleich.

Am Freitag, den 19. Dezember 2014, einigte sich nun der Klagevertreter mit den 18 Beklagten auf die Zahlung von 39 Millionen US-Dollar. Bereits im Vorfeld hatte der US-Bundesstaat Indiana einem Vergleich in Höhe von 11 Millionen US-Dollar zugestimmt. Die Summe wird zwischen allen Opfern aufgeteilt.

Ein Beklagter, eine Sicherheitsfirma, ist nicht Teil eines der beiden Vergleiche, d.h. im nächsten Jahr könnte der Fall doch noch vor einem Richter landen.

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