Drama um Whitney Duncans Cousine nimmt neue Wendung

Whitney Duncan

Drei Jahre des Hoffens und Bangens liegen hinter Country-Sängerin Whitney Duncan. Am 13. April 2011 wurde ihre Cousine Holly Bobo, damals 20 Jahre alt, in ihrem Heimatort Parsons, Tennessee, entführt.

Bobos Bruder Clint sagte damals aus, er habe beobachtet, wie seine Schwester mit einem Mann in Tarnkleidung im Wald hinter dem Elternhaus verschwand. Clint hielt den Mann für den Freund seiner Schwester und schenkte der Situation keine besondere Beachtung.

Als Holly jedoch kurz darauf nicht mehr aufzufinden war, verdichteten sich die Zeichen, dass etwas Schlimmes passiert sein musste.

Aufgrund der familiären Verbindung Bobos zu Duncan erregte der Fall schnell nationales Interesse. Spekulationen, dass Clint oder der Freund seiner Schwester als Täter in Frage kommen, wurden schnell und vehement von Duncan und ihrer Familie zurückgewiesen. Auch die Polizei konnte die beiden Männer als Täter ausschließen.
Lange Zeit gab es kaum neue Erkenntnisse, bis am 5. März 2014 den Ermittlern der Durchbruch gelang. Im Rahmen einer wegen eines Körperverletzungsdelikts durchgeführten Hausdurchsuchung in einem Nachbarort wurden neue Beweise im Fall Bobo gefunden. Diese Beweise, welche die Polizei nicht näher erläutern wollte, führten zur Verhaftung des neunundzwanzigjährigen Zachary Adams.

"Wir glauben beweisen zu können, dass sie (Holly Bobo) gegen ihren Willen gewaltsam aus ihrem Haus entführt wurde", ließ Staatsanwalt Hansel McCadams verlauten. "Basierend auf den uns vorliegenden Beweisen glauben wir, dass sie im Zuge dieser Entführung umgebracht wurde."

Ob die Leiche von Bobo gefunden wurde, ist noch nicht bekannt. McCadams stellte klar, dass er in Betracht ziehen würde, die Todesstrafe zu fordern, sollte Adams schuldig gesprochen werden.

Bis zum Schluss hatte Bobos Familie die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Holly noch leben könnte. Als diese Hoffnung nun in traurige Gewissheit umschlug, brachte Duncan ihr Entsetzen bei Twitter zum Ausdruck: "Worte können diesen Schmerz im Herzen nicht beschreiben. Danke für eure Gebete".

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