Grand Jury klagt Billy Currington wegen Misshandlung an

Billy Currington

Bereits am Mittwoch, den 24. April 2013, hat eine Grand Jury im US-Bundesstaat Georgia eine Anklage gegen Billy Currington zugelassen. Der Country-Sänger soll einen älteren Menschen misshandelt haben und "terroristische Drohungen" ausgestoßen haben.

wurde in Savannah geboren und wuchs in Rincon, Georgia, auf. Rincon liegt im Effingham County. Zurzeit lebt Currington auf Tybee Island, eine Insel in Chatham County. Chatham County grenzt im Norden direkt an Effingham County.

Im Bezirk Effingham County betreibt der 65-jährige Charles Harvey Ferrelle ein Charter-Boot, mit dem er Touristen auch zur Tybee Island fährt.

Am 15. April 2013 soll es laut Medienberichten zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen Billy Currington und Charles Harvey Ferrelle gekommen sein. Der Streit soll auf einem Landungssteg, der dem Country-Sänger gehört, angefangen haben. Zu irgendeinem Zeitpunkt soll Currington dann auf sein Boot gegangen sein und das Boot vom Ferrelle bis zu einem anderen Landungssteg verfolgt haben, dort griff dann die Polizei in das Geschehen ein.

Am 17. April 2013 twitterte Currington: "Harassing artists often at their home by boat should be illegal." (frei übersetzt: Künstler Zuhause mit einem Boot zu belästigen, sollte verboten werden)

Nachdem die Anklage zugelassen wurde, twitterte Currington noch einmal: "Hey guys, I wanted to thank everyone for the huge amount of support that I have received already. Unfortunately, I can't comment on this situation as this is an ongoing legal matter. It means a lot to me to have your support during this time." (frei übersetzt: Hallo zusammen, ich möchte Euch allen für die großartige Unterstützung danken. Leider kann ich zu der Situation im Moment nichts sagen, da es ein schwebendes Verfahren ist. Es bedeutet mir aber viel, dass ich zurzeit Eure Unterstützung habe.)

Parallel zur Anklage erließ das zuständige Gericht einen Haftbefehl gegen Billy Currington, der aber nicht vollstreckt wurde. Currington ist freiwillig zur Polizei gegangen, wurde dort erkennungsdienstlich erfasst und konnte anschließend wieder gehen.

Anmelden