Singer/Songwriter und Schauspieler - wenn es einen Künstler allgemein und einen Country-Star im Besonderen gibt, der es im Musik- und Filmgeschäft gleichermaßen zu Ruhm und Bedeutung gebracht hat, dann Kris Kristofferson. Die mittlerweile vierzigjährige Karriere des Texaners, der am 22. Juni 1936 in Brownsville geboren wurde, verlief von Beginn an zweigleisig. Als Songwriter gab er der Countrymusic mit Hits wie "Me and Bobby McGee", "Sunday Mornin' Comin' Down" und "Help Me Make It Through The Night" neue Impulse. Anspruchsvolle, nachdenkliche Texte und intime Loser-Balladen statt dick aufgetragene Tearjerker.
Kristofferson ist der schwermütige Poet unter den Country-Legenden. Ein "Hippie Troubadour", der mit Freunden wie Guy Clark, Lee Clayton und seinen "Outlaw"-Kumpeln Johnny Cash, Waylon Jennings und Willie Nelson Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre das Image des adretten Countrymusikers aus Nashville gründlich umkrempelte. Die Party-Cowboys wussten nicht nur, wie man Stiefel trug, sondern konnten auch einige vertragen. Im Filmgeschäft war Kristofferson als Schauspieler der aufmüpfigen "New Hollywood"-Generation u.a. mit "Pat Garrett jagt Billy The Kid" von 1973 ebenfalls maßgeblich an den progressiven Veränderungen beteiligt.





