Als seine Hoffnungen auf eine Karriere als Profi-Golfer durch eine Verletzung jäh zerstört wurden, griff Countrysänger/Songwriter Jake Owen einfach zur Gitarre und blickte nicht mehr zurück.
Geboren in Vero Beach, Floria, wuchs Jake gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Jarrod unter der Sonne Floridas mit Baseball und Football auf, bevor er sich dem Golfspielen und Jarrod sich dem Tennisspielen zuwandte. Noch als Studenten an der Florida State University praktizierten sie ihre Sportarten weiter, bis ein Wasserskiunfall Wiederherstellungschirurgie an Jake nötig machte. Raus aus dem Golfteam und sehr deprimiert, borgte er sich die Gitarre seines Nachbars und lehrte sich mit der Zeit sie zu spielen, indem er der Musik seiner Lieblingsinterpreten aus Kindheit lauschte: Waylon Jennings, Merle Haggard, Vern Gosdin, Keith Whitley.
Voller Ehrgeiz aber noch ohne große Erfahrung begann Jake, der gut aussah und eine angenehme Baritonstimme hatte, in Bars an der Uni Country-Covers für Gratisbier und ein paar Dollar zu singen. Doch bald wurde ihm das bloße Nachsingen zu langweilig und er schrieb seine ersten eigene Songs, die ihm positives Feedback einbrachten, was ihn noch mehr motivierte, seinen neune Traum Sänger zu werden zu verwirklichen. Er schmiss die Uni, obwohl ihm nur noch 9 Wochenstunden fehlten um seinen Abschluss in Englisch und Politikwissenschaften zu bekommen, und machte sich auf den Weg in Richtung Nashville. In seinem Apartment in Bellevue widmete er sich ganz dem Songwriting. Durch Zufall lernte er bei einem Mittagessen den Produzenten Jimmy Ritchey (Clay Walker, Mark Chesnutt) kennen und freundete sich mit ihm an. Gemeinsam schrieben sie über ein Jahr lang Songs, darunter einen mit dem Titel "Ghost" (Chuck Jones zeichnete als Co-Writer), den Kenny Chesney beinahe schon aufgenommen hätte - doch der Song kam später auf Jakes eigenes Album. Durch seine Freundschaft mit Ritchey konnte Jake schließlich Kontakte mit Sony BMG Nashville knüpfen, die dem zielstrebigen 24jährigen für sein fast fertig gestelltes Album einen Plattenvertrag anboten.






