Montag, 18. Februar 2013
Bettina Granegger
Die Vorzeichen waren nicht die allerbesten. Nach der unglücklichen Geschichte um die Äußerungen Blake Sheltons über die traditionellen Country-Musiker (wir berichteten) und den daraus resultierenden Reaktionen dieser, an deren Spitze sich unter anderem Dale Watson mit einem Boykott-Song stellte, waren die Vorannahmen dieses Konzertes bei den Leuten recht wirr. Auch hörte man von Auftritten Dale Watsons kurz zuvor in London, wo er die Thematik wohl eingehend auf der Bühne zelebrierte. So wurde mit einiger Spannung erwartet, wie er sich diesmal in der Four Corners Music Hall darstellen würde, die ja doch für ihre Vielfältigkeit und die Unterstützung einer Fülle von Musiksparten steht und das entsprechende Publikum aufzuweisen hat.
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Donnerstag, 01. November 2012
Bob Doerschuk

Der Himmel hätte nicht blauer und das Wetter nicht besser sein können, als die Country-Stars am Sonntagnachmittag des 21. Oktobers im Country Music Hall of Fame and Museum eintrafen.
Hunderte Zuschauer hatten sich auf der anderen Seite der Demonbreun Street versammelt und besetzten den gesamten Block zwischen der Fifth und Sixth Avenue in der Innenstadt von Nashville. Sie scharten sich um die Stelle, wo Bill Cody, Radiomoderator bei WSM AM/Nashville, jede Ankunft einer berühmten Persönlichkeit lauthals verkündete.
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Montag, 24. September 2012
Ed Bouchard
Jenseits des Rheins, östlich von Basel, liegt Schupfart, ein 800 Seelen-Dorf mit einem kleinen Flughafen, der hauptsächlich von Sport- und Segelfliegern benutzt wird. Seit 30 Jahren wird aber jeweils im September der Flugbetrieb eingestellt, das Fluggelände wird vorübergehend von den Besuchern des Schupfart-Festivals eingenommen.
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Sonntag, 23. September 2012
Ed Bouchard
Die Country Night Gstaad wurde auch dieses Jahr ihrem Ruf als Premium-Festival gerecht. Das Lineup war bestückt mit musikalischen Leckerbissen, die Organisation perfekt, Licht und Ton erstklassig. Wer meckern wollte, dem bot sich bloß das Wetter in der zweiten Hälfte des Abends an. Aber dann spielte es auch keine Rolle mehr, die Aufmerksamkeit der Besucher gehörte der Musik.
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Sonntag, 22. Juli 2012
Gunther Matejka
Hoher Besuch beim Münchner Alternativ-Festival "Tollwood": die mehrfachen Grammy-Gewinner Lady Antebellum stellen sich im Rahmen ihrer ersten Europa-Tournee auch in Deutschland vor. Es muss für das aus Charles Kelley, Dave Haywood und Hillary Scott bestehende Trio schon ein kleiner Kulturschock sein: Schließlich füllt das derzeit erfolgreichste Aushängeschild Nashvilles in Amerika mühelos die größten Hallen und Arenen - in Deutschland bäckt der Dreier dagegen kleinere Brötchen. In Frankfurt waren es mal 1.400 Zuschauer, Essen wurde, angeblich aus Produktionsgründen abgesagt; im Münchner Tollwood-Zelt sind es laut Veranstalter - immerhin! - rund 2.500 Fans. Die Location ist damit zu gut zwei Drittel gefüllt. Nicht schlecht. Aber natürlich auch nicht überwältigend. Doch darum dürfte es weder Lady Antebellum und ihrem Management, noch Tourveranstalter Marek Lieberberg gehen. Die Mini-Konzertreise durch Good Ole Germany dürfte eher den Charakter einer Mission haben. Message: Leute, so klingt Country Music im Jahr 2012! Keine andere Band, kein anderer Nashville-Act wäre für diese Botschaft natürlich besser geeignet, als Lady Antebellum.
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Mittwoch, 11. Juli 2012
Christine Heise
Dieses Konzert war lang ersehnt und heiß umkämpft. Seit Wochen ausverkauft, gab es um die besten Plätze Hauen und Stechen in der Schöneberger Apostel-Paulus-Kirche, eine noch frisch um Sympathie werbende Konzertstätte Berlins. Jeder wollte so nah wie möglich dran sein und keine Nuance der Stimme dieser außergewöhnlichen Sängerin und ihrer virtuosen Band verpassen. Und deren Verschmelzung von Können und Charisma, von Sentiment und Kompetenz ist wirklich einzigartig.
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Donnerstag, 05. Juli 2012
René Kühne
Seit Jahren betreiben Marianne und ihr Mann Bill - beide werden von ihren Gästen liebevoll nur mit Vornamen angeredet und wahrscheinlich kennt ein Großteil der Gäste nicht einmal ihren Nachnamen - im bayrischen Untermeitingen das Four Corners. Bill ist gebürtiger US-Amerikaner und für die ist der Unabhängigkeitstag (4. Juli) ein wichtiger Feiertag, der immer mit einer Party und Feuerwerk verbunden ist. Es ist also kein Wunder, dass die Beiden in diesem Jahr den Independence Day Stilecht feiern wollten und so lud man sich Terri Clark ein, die für eine große Party und ein musikalisches Feuerwerk sorgte.
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