Louise Scruggs: Die Frau hinter dem Banjospieler

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Earl und Louise Scruggs pflegten eine Gesch√§ftsbeziehung, die ein halbes Jahrhundert dauerte und - noch wichtiger - sie hatten eine Liebesbeziehung, die ihr ganzes Leben lang dauerte. Es war eine Partnerschaft, die sich zu einer der kreativsten und erfolgreichsten K√ľnstler-Manager-Beziehungen entwickelte, die es jemals in der Musikbranche gab. In der Tat spielte Louise eine so herausragende Rolle in der Karriere ihres Ehemanns, dass die Einrichtung Country Music Hall of Fame¬ģ and Museum sie zu einem wichtigen Teil ihrer Ausstellung ‚ÄúDer Banjo-Spieler: Die musikalische Reise von Earl Scruggs" machte, die im M√§rz 2005 er√∂ffnet wurde und bis Juni 2006 lief. Die Ausstellung zeichnete Earls musikalische Reise nach und spiegelte dabei auch Louises Einfluss auf seine Karriere wider, die begann, als sie 1955 das Booking f√ľr die legend√§ren Flatt & Scruggs √ľbernahm.

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Tracy Lawrence: Das Leben lieben

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Tracy Lawrence, ebenso freundlich wie flei√üig, muss seinem Interviewer gestehen: "Es wird ein langer Tag werden, Bruder." Es ist Fr√ľhling. Er ist zu Hause zwischen den Terminen als Vorgruppe von George Strait und hat gerade seine Tochter zur Schule gebracht und sich durch ein kurzes Training im Fitnessstudio gequ√§lt.

√ľber 15 Jahre, nachdem er in einem alten Toyota Corolla mit einer Gitarre und gro√üen Tr√§umen nach Nashville, Tennessee, gekommen ist, arbeitet Tracy immer noch mit der Hingabe eines rauflustigen und ehrgeizigen Newcomers.

Tracy hat Millionen von Alben verkauft und eine Reihe von Nummer 1-Singles gehabt. Er bezeichnet sich selbst als einen "Lebensl√§nglichen" der Countrymusic, der den Erfolg √ľber lange Zeit anstrebt.

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Im Westen wird lieber Bier getrunken - im Osten lieber der Musik zugehört

ImageLarry Schuba - Songschreiber, S√§nger, Entertainer, Chef der Country-Institution ‚ÄúWestern Union‚ÄĚ, Labelchef. Vor allem aber ist Larry Schuba ein Mann mit Prinzipien, Charakter und einem eisernen Willen. Im ausf√ľhrlichen Gespr√§ch nimmt das deutsche Country-Urgestein kein Blatt vor den Mund um die Entwicklung und die Perspektiven der Szene zu beschreiben. Trotz herber Kritik ist der 55j√§hrige musikalische √ľberzeugungst√§ter keineswegs verbittert: ‚ÄúIch habe meine Nische und meine Fans gefunden.‚ÄĚ Ein Privileg, das nachr√ľckende Countrymusikern, wie er meint, kaum mehr in Anspruch nehmen werden k√∂nnen.

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Country geht in die Welt des Sports

Copyright: national Football LeagueSind Sie bereit f√ľr ein bisschen Football?

Hank Williams Jr. machte die Frage ber√ľhmt, doch eine wachsende Anzahl an Countrys√§ngern - unter anderem Big & Rich und Tim McGraw - sind in die "gro√üen Ligen" gegangen, um ihren Namen f√ľr die Vermarktung nationaler Sportevents und -shows herzugeben.

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Die sich wandelnde Welt des Brad Paisley

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Bis vor kurzem widerstand Brad Paisley wiederholten Anregungen, seine Konzerte mit High-Tech-M√§tzchen aufzupeppen. Als junger, aufstrebender K√ľnstler machte er sich Sorgen, dass Glamour die Verbindung zwischen ihm und seinem Publikum √ľberfordern k√∂nnte. Er wollte, dass die Zuh√∂rer sein zunehmendes Repertoire an Songs kennen lernen, und damit auch ihn selbst. Er wollte nicht, dass seine Show schneller w√§chst als er selbst.

Und die Strategie funktionierte auch. Fans, die den jungen Mann aus West Virginia zum ersten Mal auf der B√ľhne erlebten, begriffen, dass sie einen ungew√∂hnlich vielseitig talentierten K√ľnstler vor sich hatten. Er sang gut und sah gut aus, sicher. Aber er spielte auch wie ein Gitarrengott und schrieb unverwechselbare Songs mit einer gro√üen stilistischen Bandbreite. Die Songs enth√ľllten eine geistreiche, blitzgescheite Pers√∂nlichkeit, die gleichzeitig bodenst√§ndig geblieben ist. Paisleys Shows erreichten die Fans durch pfiffige Sp√§√üe und ein lockeres, souver√§nes Auftreten, das jeden mitriss.

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Eine Untersuchung der Farbe der Countrymusic

Cover: 20th Century Fox Film Corporation
Im 1992 erschienenen Film "Wei√üe Jungs bringen¬īs nicht" fahren der vertrottelte Billy (Woody Harrelson) und seine kecke Freundin Gloria (Rosie Perez) in einem Cabrio und h√∂ren eine Kassette mit dem Country-Klassiker von Ray Charles, "Modern Sounds in Country and Western Music". Als Charles "Careless Love" schmachtet, fragt Billy, "Kann mir bitte mal jemand erkl√§ren, warum dieser Neger Cowboy-Musik singt?"

"Weißt du, das ist mein Lieblingslied", sagt Gloria. "Ich muss dabei immer daran denken, wie ich dich vernasche. Dann will ich dich am liebsten packen, in ein Zimmer sperren und dich vernaschen, wieder und wieder und wieder". Billy drauf: "Ich habe nicht gesagt, dass es mir nicht gefällt."

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Bob Dylan - der heimliche Country-Star

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In seiner gro√ü angelegten ‚Äú2CD Midprice in 1‚ÄĚ-Serie ver√∂ffentliche Columbia Records k√ľrzlich auch zwei Klassiker der Countrymusic. Jetzt zum Sonderpreis im Doppelpack erh√§ltlich: Die Neuauflage der beiden Country-Alben ‚ÄúJohn Wesley Harding" (von 1967) und ‚ÄúNashville Skyline" (1969) eines gewissen Bob Dylan. Nanu, werden sich jetzt manche fragen, ist denn Bob Dylan nicht dieser Protests√§nger, der mit Lagerfeuer-Evergreens wie ‚ÄúBlowin¬ī in the Wind‚ÄĚ, oder ‚ÄúMr. Tambourine Man‚ÄĚ in den 1960er-Jahren zum √ľbervater aller Folkies wurde?

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Gene Autrys Vermächtnis und die Fusion (Kollision) eines Indianermuseums

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Die Zusammenlegung der landesweit größten Sammlung indianischer Kunstgegenstände mit der Sammlung des Singenden Cowboys Gene Autry vor drei Jahren wurde offiziell als eine Verbindung unter Gleichen bezeichnet.

Aber typisch f√ľr Hollywood wurde das Ganze etwas vereinfacht: Die Cowboys k√§mpfen wieder gegen die Indianer.

Und raten Sie mal, wer gewonnen hat.

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