Country-Musiker genießen Sendezeit als Radiomoderatoren

Foto: George Achaves
Es gab schon immer eine enge Verbindung zwischen Country-Musikern und dem Country-Radio. Heute scheint die Trennlinie zwischen ihnen zu verschwimmen, da viele KĂŒnstler als Moderatoren tĂ€tig werden.

Kix Brooks beherrscht den Äther nicht nur als eine HĂ€lfte des Erfolgsduos Brooks & Dunn, sondern ist auch als Moderator von “American Country Countdown” auf ABC Radio zu hören. Cledus T. Judd und Chad Brock haben sich zusammengetan und leiten die Morgenshow auf WQYK in Tampa (Florida). Jim Ed Brown, ein Veteran der Grand Ole Opry, der Ă€ltesten Country-Sendung im amerikanischen Radio, moderiert die Show “The Country Music Greats Radio Hour”, die auf verschiedenen Sendern ausgestrahlt wird. Außerdem haben verschiedene KĂŒnstler Sendungen auf XM und SIRIUS Satellite Radio, darunter Bill Anderson, Cowboy Jack Clement, Shooter Jennings, Willie Nelson und John McEuen von der Nitty Gritty Dirt Band.

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Bill Anderson und Little Jimmy Dickens geben einigen der angesagtesten KĂŒnstlern Einblicke

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2003 grĂŒndete die Country Music Association (CMA) das Artist Relations Committee als Teil anhaltender BemĂŒhungen zur Bildung und Beteiligung der KĂŒnstler an allem, was die Organisation im Namen der Countrymusic unternimmt. Unter Vorsitz von Kix Brooks von Brooks & Dunn und der zweiten Vorsitzenden Connie Bradley, Senior Vice President von ASCAP vereinbarte der Ausschuss, dass CMA bei allen berechtigten FortschrittsbemĂŒhungen niemals die Verbindung zu der bunten Vergangenheit und der langen Geschichte, die den Weg in Richtung Zukunft weist, verlieren sollte.
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Die bedeutsamen Erfolge des Kenny Rogers

Erfolg interessiert Kenny Rogers nicht. Das Ziel dieses Veteranen des ShowgeschĂ€fts ist Bedeutsamkeit. "Beim Erfolg geht es darum, wie viel man bekommt. Bei der Bedeutsamkeit geht es darum, wie viel man zurĂŒckgibt", sagt Kenny. "Ich möchte kein Star mehr sein. Ich möchte bedeutsam sein."

Nur Wenige erreichen das Maß an Erfolg, das Kenny erreicht hat. Die Zahlen sprechen fĂŒr sich: 65 Alben; ĂŒber 105 Millionen verkaufte Platten weltweit; 22 Nummer-Eins-Hits; zahlreiche Auszeichnungen der Musikindustrie, einschließlich fĂŒnf CMA-Awards, drei Grammys und 18 American-Music-Awards. Laut der Recording Industry Association of America ist Kenny mit 20 Platinalben der achterfolgreichste mĂ€nnliche Musiker aller Zeiten.

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Die Straße nach Sugarland

Sugarland

Der Sturm zog plötzlich auf, und ehe sie sich versahen, fegte er ĂŒber die Masse der Fans hinweg; eine Sturmböe mit Donnergrollen und Blitzgewitter, wie es sie nur in Tennessee gibt. Das schwĂŒlheiße Wetter hatte im vergangenen Juni buchstĂ€blich bis kurz vor Schluss des diesjĂ€hrigen CMA-Music-Festival angehalten, doch dann, am Ende des Abschlussabends, öffnete der Himmel doch noch seine Schleusen - genau in dem Augenblick, als Sugarland die BĂŒhne betreten wollten.

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Texas Lightning und das "neue" Meanwhile, Back at the Ranch Album

Texas Lightning

"Seit unserer RĂŒckkehr aus Athen haben uns zahlreiche Mails und Briefe erreicht, in denen nach MEHR MEHR MEHR verlangt wurde: Wann gibt es die nĂ€chste Single? Ein neues Album? Oder eine DVD?" - So die Gruppe Texas Lightning auf ihrer Homepage, und weiter: "Wir haben im Juni angefangen, neue Songs und Ideen zu sammeln, haben geschrieben, arrangiert, geprobt, Demos aufgenommen, uns mit der Plattenfirma beraten. Sechs neue Songs sind dabei entstanden...mehr war mengenmĂ€ĂŸig fĂŒr eine Veröffentlichung noch in diesem Jahr beim besten Willen nicht zu schaffen. Also kein neues, komplettes Texas Lightning Album in 2006."

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Wiederaufleben einer Kneipe: Die Wiederauferstehung von Tootsie's Orchid Lounge

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Es ist seit mehr als 40 Jahren so - ein bisschen LĂ€rm am Samstagabend und Countrymusic, die laut von der BĂŒhne ertönt. Countryfans fĂŒllen immer noch Tootsie's Orchid Lounge und erleben dabei den Zauber, der den Ort zu Amerikas beliebtester Kneipe macht. Sie hat sich seit 1960 nicht sehr verĂ€ndert, als Hattie Louise "Tootsie" Bess eine Bar namens Mom's kaufte, sie nach sich benannte und in eine Oase fĂŒr Songschreiber und SĂ€nger verwandelte.

Tootsie's hat gute und schlechte Zeiten erlebt (genau wie die Songschreiber, die sie berĂŒhmt machten), aber sie bleibt eine der angesagtesten Bars von Nashvilles Innenstadt. Tootsie ist 1978 gestorben, aber der aktuelle Besitzer Steve Smith und sein Bruder John Taylor, der Manager der Kneipe ist, haben den Geist von Tootsie's erhalten und sie ins 21. Jahrhundert gefĂŒhrt.

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Begnadete KĂŒnstler im Schatten

Die neue Musicians Hall of Fame and Museum richtet die Scheinwerfer auf Sessionmusiker

Musicians Hall of Fame and Museum LogoJohnny Cash, Patsy Cline, Bob Dylan, Hank Williams, sogar die Red Hot Chili Peppers - dies alles sind Namen, mit denen die meisten Fans von Popmusik sofort etwas anfangen können. Die Namen Floyd Lightnin' Chance, Pete Drake, Marshall Grant, Joe Osborne und Billy Sherrill sind im Vergleich dazu schon weniger bekannt, aber diese Studiomusiker spielten eine wichtige Rolle bei der Schaffung und Aufnahme einiger der grĂ¶ĂŸten Hits und Alben des 20. Jahrhunderts.

Musiker, die oft im Schatten von grĂ¶ĂŸeren Stars arbeiten, bekommen jetzt mit der Eröffnung der Musicians Hall of Fame and Museum ihre Chance ins Rampenlicht zu treten. Das Museum, das im Juni 2006 in Nashville eröffnet wurde, ehrt die Studiomusiker, die von der breiten öffentlichkeit oft ĂŒbersehen werden.

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Louise Scruggs: Die Frau hinter dem Banjospieler

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Earl und Louise Scruggs pflegten eine GeschĂ€ftsbeziehung, die ein halbes Jahrhundert dauerte und - noch wichtiger - sie hatten eine Liebesbeziehung, die ihr ganzes Leben lang dauerte. Es war eine Partnerschaft, die sich zu einer der kreativsten und erfolgreichsten KĂŒnstler-Manager-Beziehungen entwickelte, die es jemals in der Musikbranche gab. In der Tat spielte Louise eine so herausragende Rolle in der Karriere ihres Ehemanns, dass die Einrichtung Country Music Hall of FameÂź and Museum sie zu einem wichtigen Teil ihrer Ausstellung “Der Banjo-Spieler: Die musikalische Reise von Earl Scruggs" machte, die im MĂ€rz 2005 eröffnet wurde und bis Juni 2006 lief. Die Ausstellung zeichnete Earls musikalische Reise nach und spiegelte dabei auch Louises Einfluss auf seine Karriere wider, die begann, als sie 1955 das Booking fĂŒr die legendĂ€ren Flatt & Scruggs ĂŒbernahm.

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Tracy Lawrence: Das Leben lieben

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Tracy Lawrence, ebenso freundlich wie fleißig, muss seinem Interviewer gestehen: "Es wird ein langer Tag werden, Bruder." Es ist FrĂŒhling. Er ist zu Hause zwischen den Terminen als Vorgruppe von George Strait und hat gerade seine Tochter zur Schule gebracht und sich durch ein kurzes Training im Fitnessstudio gequĂ€lt.

ĂŒber 15 Jahre, nachdem er in einem alten Toyota Corolla mit einer Gitarre und großen TrĂ€umen nach Nashville, Tennessee, gekommen ist, arbeitet Tracy immer noch mit der Hingabe eines rauflustigen und ehrgeizigen Newcomers.

Tracy hat Millionen von Alben verkauft und eine Reihe von Nummer 1-Singles gehabt. Er bezeichnet sich selbst als einen "LebenslĂ€nglichen" der Countrymusic, der den Erfolg ĂŒber lange Zeit anstrebt.

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Im Westen wird lieber Bier getrunken - im Osten lieber der Musik zugehört

ImageLarry Schuba - Songschreiber, SĂ€nger, Entertainer, Chef der Country-Institution “Western Union”, Labelchef. Vor allem aber ist Larry Schuba ein Mann mit Prinzipien, Charakter und einem eisernen Willen. Im ausfĂŒhrlichen GesprĂ€ch nimmt das deutsche Country-Urgestein kein Blatt vor den Mund um die Entwicklung und die Perspektiven der Szene zu beschreiben. Trotz herber Kritik ist der 55jĂ€hrige musikalische ĂŒberzeugungstĂ€ter keineswegs verbittert: “Ich habe meine Nische und meine Fans gefunden.” Ein Privileg, das nachrĂŒckende Countrymusikern, wie er meint, kaum mehr in Anspruch nehmen werden können.

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