Die Demokraten machen sich daran, die Country-Musik zurückzuerobern

Music Row Democrats Logo

Die über das Image von Country- und Western-Musik als konservative "Redneck-Musik" verärgerten Demokraten planen eine Tour von Nashville-Künstlern, die gegen den Irakkrieg sind, durch die provinziellen Gebiete der zentralen Bundesstaaten während der Wahlkampagne 2008.

Eine "Music Row Democrats" genannte Vereinigung steht bereit, um Anfang des nächsten Jahres erneut den Versuch zu starten, die Country-Musik wieder aus dem Lager der Republikaner zurückzuholen und ihre Botschaft zu verbreiten, dass sich die Partei von George W. Bush nicht um die einfachen Leute kümmert.

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Vom Enfant Terrible zum Country-Sänger: Ein Interview mit Daniel Küblböck

Daniel Küblböck; Foto: Postive Energie GmbH

Kaum ein Teenager entzweite die deutsche Volksseele leidenschaftlicher als der aus Niederbayern stammende Daniel Küblböck. Für die einen war der drittplatzierte der ersten "Deutschland sucht den Superstar"-Staffel ein erfrischend natürliches Idol, für die anderen war der schmächtige Kerl mit der markanten Brille ein talentfreier Bühenkasper. Ob so oder so - Daniel Küblböck hat es innerhalb kurzer Zeit geschafft, zu einem der bekanntesten Deutschen zu avancieren. Ende 2003 landete der Sänger bei der vom ZDF durchgeführten Wahl der "100 wichtigsten Deutschen" in den Top 20: Platz 16 ergatterte er - deutlich vor Friedrich Schiller, Heinrich Heine, Thomas Gottschalk, Herbert Grönemeyer oder dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder. Entsprechend groß war die mediale Nachfrage. Kein Dschungel-Camp, kaum eine Talk-Show wollte ohne den Brillenträger damals auskommen. Doch, wie der aufgeklärte CountryMusicNews.de-Leser weiß, dreht sich das Star-Karussell für Ex-Superstars besonders schnell. Und wies der Terminkalender von Daniel Küblböck schon bald wieder reichlich freie Tage aus. Heute, rund fünf Jahre nach DSDS, hat man es mit einem ganz anderen, neuen Küblböck zu tun. Gereift an Körper, Geist und Stimme, präsentiert der Ex-Pop-Star heute erstaunlich soliden Country-Rock. Ein aus Marketing-Gründen vollzogener 180-Grad-Imagewechsel? Musikalisches Neuland? Oder, wie der Titel seines Programms andeutet, gar ein "Back to the Roots"? Grund genug, um mit dem singenden Paradiesvogel ein ausführliches Gespräch zu führen.

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Gene-Autry-Jubiläum: Wieder im Sattel

Gene Autry

Im Verlauf des Jahres 2007, dem 100. Geburtstag von Gene Autry, gedachten Fans und Historiker des bahnbrechenden Einflusses, den dieser "singende Cowboy" auf die Country-Musik hatte. Autry war der Urtyp des so genannten "Hat Acts", des an seinem Cowboyhut erkenntlichen Country-Musikers. Er war auch der Mann, der das "Western"-Element in dem, was früher Country- und Westernmusik genannt wurde, festigte. Als solcher ist er Gegenstand neuester, ausführlicher Biographien, eines Filmbuchs, von Tribute-Alben, einer großen Museumsausstellung sowie anderer Festivitäten.
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RCA Studio B: Haus der 1.000 Hits

Studio B; Foto: Country Music Hall of Fame Museum

Auch die Countrymusic hat ihre geheiligten Hallen und einer der am meisten geschätzten Plätze ist das RCA Studio B in Nashville, Tennessee.

Von außen wirkt das rechteckige Backsteingebäude am 1611 Roy Acuff Place ein wenig unscheinbar, mit Ausnahme der Schramme, die eine nervöse Dolly Parton mit ihrem Auto in die Wand gefahren hat, als sie dort für eine ihrer frühen Aufnahmen vorfuhr. Dennoch dauerte es nach der Eröffnung des Studios nicht lange, bevor das Gebäude als das "Haus der 1.000 Hits" bekannt wurde.

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Dale Watson beschwört Cash auf From the Cradle to the Grave

Dale Watson; Foto Rob Buck

Die Geschichte hinter Dale Watsons "From the Cradle to the Grave" beginnt mit einem eher unwahrscheinlichen Geschäftsabschluss während der letzten Lebensmonate von Johnny Cash.

Es waren eigentlich zwei Johnnys daran beteiligt, beide auf recht unterschiedliche Weise Legenden in Tennessee. Cash, der Verkäufer, muss nicht vorgestellt werden - für eine Generation für die erschossen zu werden, von einer umfallenden Wand zerquetscht zu werden oder einem tobenden Bullen mit verbundenen Augen gegenüberzutreten eventuelle als Unterhaltung angesehen wird, ebenfalls auch nicht der Käufer, Johnny Knoxville.

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Ein Saloon muss schließen...und Schuld ist der Country-Fan!?

Geschlossener Saloo; Collage Constantin FrankeDiese platte Aussage, dass der Country-Fan schuld sei, scheint heutzutage die Ausrede par excellent zu sein, wenn innerhalb der Country-Szene irgendetwas Negatives passiert. Aber diese Stammtisch-Parolen kratzen - wenn überhaupt - nur an der Oberfläche des Problems die Ursachen selbst liegen viel tiefer.

Ende Oktober 2007 schloss der "Little Banjo" Saloon in München seine Tore und schon wurde in einigen Foren diskutiert, wer denn Schuld an dieser Misere sei und ein Schuldiger war auch schnell gefunden: Der Country-Fan, der sich nicht jeden Tag ins "Little Banjo" begab, um sein Bier zu trinken, sondern nur bei Veranstaltungen auftauchte.

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Porter Wagoner 1927-2007

Porter Wagoner

Als Porter Wagoner, der aufgrund seiner schlaksigen Figur "The Thin Man from West Plains (Der dünne Mann aus West Plains)" genannt wurde, am 28. Oktober 2007 um 20:25 Uhr seiner Lungenkrebserkrankung erlag, zog sich ein Stück der Country-Musikgeschichte die strassbesetzte Jacke über, verstaute seine Gitarre und begab sich zum Bühnenausgang.

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Die Mühen der Country-Frauen im Herrenclub

Faith Hill; Foto: Warner Bros. Nashville

Weibliche Stars und Songschreiberinnen haben das Gefühl, dass die Uhr bei den Preisverleihungen in der Branche ein Jahrhundert zurückgedreht wurde

Auch im Jahr 2007 ist die Countrymusik immer noch ein Altherrenverein, finden einige der erfolgreichsten Sängerinnen und Songschreiberinnen. Viele äußern sich laut, dass sie frustriert und verärgert über den Status von Frauen in der Countrymusik sind, insbesondere nachdem es in der letzten Zeit bei den Preisverleihungen für Countrymusik in den wichtigsten Kategorien an Nominierungen von Frauen deutlich mangelte.

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Linda Feller - eine Powerfrau durch und durch

Linda Feller; Foto: Koch Universal

Seit vielen Jahren mischt die quirlige Thüringerin Linda Feller die deutsche Countryszene auf und brachte insgesamt 28 Alben auf den Markt. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zur Countrymusik und begann den deutschen Schlager mit der amerikanischen Countrymusik zu kombinieren. Linda Feller schuf einen eigenen Stil, den sie sich auch heute noch bewahrt und stets weiterentwickelt. Insgesamt sieben Mal wurde sie von der GACMF (German American Country Music Federation) als beste Sängerin ausgezeichnet und erhielt einmal sogar für ihre Fernsehreportage "Einmal Nashville und zurück" den Ehrenpreis. Linda Feller ist ohne Starallüren und voller Lebensfreude. Ihr aktuelles Album "Liebe ist wie ein Haus" ist seit dem 2.11.2007 als Special Edition erneut im Handel erhältlich.

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Der lange Weg der Eagles zurück zu sich selbst

The Eagles; Foto: Universal Music

The Eagles - Ein Name, der in der Geschichte der Rockmusik, aber auch in der Geschichte des Countrys ein Meilenstein ist. In den 70ern gegründet, extrem erfolgreich, dann 1980 getrennt, 1994 wieder vereint, so geht es auf un ab mit einer Band, die nicht nur musikalisch, sondern vor allem auch durch die Bandinternen Streitigkeiten dieser kreativen Köfe immer wieder Schlagzeilen machte.

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