Gene-Autry-JubilÀum: Wieder im Sattel

Gene Autry

Im Verlauf des Jahres 2007, dem 100. Geburtstag von Gene Autry, gedachten Fans und Historiker des bahnbrechenden Einflusses, den dieser "singende Cowboy" auf die Country-Musik hatte. Autry war der Urtyp des so genannten "Hat Acts", des an seinem Cowboyhut erkenntlichen Country-Musikers. Er war auch der Mann, der das "Western"-Element in dem, was frĂŒher Country- und Westernmusik genannt wurde, festigte. Als solcher ist er Gegenstand neuester, ausfĂŒhrlicher Biographien, eines Filmbuchs, von Tribute-Alben, einer großen Museumsausstellung sowie anderer FestivitĂ€ten.
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RCA Studio B: Haus der 1.000 Hits

Studio B; Foto: Country Music Hall of Fame Museum

Auch die Countrymusic hat ihre geheiligten Hallen und einer der am meisten geschÀtzten PlÀtze ist das RCA Studio B in Nashville, Tennessee.

Von außen wirkt das rechteckige BacksteingebĂ€ude am 1611 Roy Acuff Place ein wenig unscheinbar, mit Ausnahme der Schramme, die eine nervöse Dolly Parton mit ihrem Auto in die Wand gefahren hat, als sie dort fĂŒr eine ihrer frĂŒhen Aufnahmen vorfuhr. Dennoch dauerte es nach der Eröffnung des Studios nicht lange, bevor das GebĂ€ude als das "Haus der 1.000 Hits" bekannt wurde.

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Dale Watson beschwört Cash auf From the Cradle to the Grave

Dale Watson; Foto Rob Buck

Die Geschichte hinter Dale Watsons "From the Cradle to the Grave" beginnt mit einem eher unwahrscheinlichen GeschÀftsabschluss wÀhrend der letzten Lebensmonate von Johnny Cash.

Es waren eigentlich zwei Johnnys daran beteiligt, beide auf recht unterschiedliche Weise Legenden in Tennessee. Cash, der VerkĂ€ufer, muss nicht vorgestellt werden - fĂŒr eine Generation fĂŒr die erschossen zu werden, von einer umfallenden Wand zerquetscht zu werden oder einem tobenden Bullen mit verbundenen Augen gegenĂŒberzutreten eventuelle als Unterhaltung angesehen wird, ebenfalls auch nicht der KĂ€ufer, Johnny Knoxville.

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Ein Saloon muss schließen...und Schuld ist der Country-Fan!?

Geschlossener Saloo; Collage Constantin FrankeDiese platte Aussage, dass der Country-Fan schuld sei, scheint heutzutage die Ausrede par excellent zu sein, wenn innerhalb der Country-Szene irgendetwas Negatives passiert. Aber diese Stammtisch-Parolen kratzen - wenn ĂŒberhaupt - nur an der OberflĂ€che des Problems die Ursachen selbst liegen viel tiefer.

Ende Oktober 2007 schloss der "Little Banjo" Saloon in MĂŒnchen seine Tore und schon wurde in einigen Foren diskutiert, wer denn Schuld an dieser Misere sei und ein Schuldiger war auch schnell gefunden: Der Country-Fan, der sich nicht jeden Tag ins "Little Banjo" begab, um sein Bier zu trinken, sondern nur bei Veranstaltungen auftauchte.

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Porter Wagoner 1927-2007

Porter Wagoner

Als Porter Wagoner, der aufgrund seiner schlaksigen Figur "The Thin Man from West Plains (Der dĂŒnne Mann aus West Plains)" genannt wurde, am 28. Oktober 2007 um 20:25 Uhr seiner Lungenkrebserkrankung erlag, zog sich ein StĂŒck der Country-Musikgeschichte die strassbesetzte Jacke ĂŒber, verstaute seine Gitarre und begab sich zum BĂŒhnenausgang.

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Die MĂŒhen der Country-Frauen im Herrenclub

Faith Hill; Foto: Warner Bros. Nashville

Weibliche Stars und Songschreiberinnen haben das GefĂŒhl, dass die Uhr bei den Preisverleihungen in der Branche ein Jahrhundert zurĂŒckgedreht wurde

Auch im Jahr 2007 ist die Countrymusik immer noch ein Altherrenverein, finden einige der erfolgreichsten SĂ€ngerinnen und Songschreiberinnen. Viele Ă€ußern sich laut, dass sie frustriert und verĂ€rgert ĂŒber den Status von Frauen in der Countrymusik sind, insbesondere nachdem es in der letzten Zeit bei den Preisverleihungen fĂŒr Countrymusik in den wichtigsten Kategorien an Nominierungen von Frauen deutlich mangelte.

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Linda Feller - eine Powerfrau durch und durch

Linda Feller; Foto: Koch Universal

Seit vielen Jahren mischt die quirlige ThĂŒringerin Linda Feller die deutsche Countryszene auf und brachte insgesamt 28 Alben auf den Markt. Schon frĂŒh entdeckte sie ihre Liebe zur Countrymusik und begann den deutschen Schlager mit der amerikanischen Countrymusik zu kombinieren. Linda Feller schuf einen eigenen Stil, den sie sich auch heute noch bewahrt und stets weiterentwickelt. Insgesamt sieben Mal wurde sie von der GACMF (German American Country Music Federation) als beste SĂ€ngerin ausgezeichnet und erhielt einmal sogar fĂŒr ihre Fernsehreportage "Einmal Nashville und zurĂŒck" den Ehrenpreis. Linda Feller ist ohne StarallĂŒren und voller Lebensfreude. Ihr aktuelles Album "Liebe ist wie ein Haus" ist seit dem 2.11.2007 als Special Edition erneut im Handel erhĂ€ltlich.

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Der lange Weg der Eagles zurĂŒck zu sich selbst

The Eagles; Foto: Universal Music

The Eagles - Ein Name, der in der Geschichte der Rockmusik, aber auch in der Geschichte des Countrys ein Meilenstein ist. In den 70ern gegrĂŒndet, extrem erfolgreich, dann 1980 getrennt, 1994 wieder vereint, so geht es auf un ab mit einer Band, die nicht nur musikalisch, sondern vor allem auch durch die Bandinternen Streitigkeiten dieser kreativen Köfe immer wieder Schlagzeilen machte.

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