Mary Sarah & Friends - Bridges

Chris Cagle: Ein Leben spiegelt sich in der Musik

Chris Cagle; Foto Russ Harrington

Auch ein Schneesturm kann Chris Cagles Fans an einem Freitagabend Anfang MĂ€rz nicht davon abhalten, scharenweise ins Tennessee Miller Coliseum in Murfreesboro, Tennessee, zu strömen. Das Timing fĂŒr das Konzert war perfekt: Sein neues Album fĂŒr Capitol Records Nashville, "My Life's Been a Country Song", hatte in der Vorwoche einen beachtlichen Einstand gegeben: Es wurde 36.600 Mal verkauft und kam so gleich an die Spitze der Billboard Top Country Album Charts. Und, wie immer bei Chris Cagle, verspricht es ein gutes Konzert zu werden.

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Klassische Country TV-Shows auf DVD zu neuem Leben erweckt

DVD Cover The Best of Johnny Cash TV-ShowDie Zahl der jetzt auf DVD neu herausgegebenen klassischen Country Music TV-Shows, insbesondere aus den 60ern und 70ern, steigt im Moment sprunghaft an.

Zum Beispiel die "The Best of the Johnny Cash TV Show, 1969-1971" von Sony Legacy erlangte bereits vier Monate nach ihrem Erscheinen auf DVD im September 2007 Platin-Status, weil sie ĂŒber 100.000 Mal verkauft wurde. Weitere Titel aus dem Jahr 2007 sind "Dolly Parton and Friends" von MCI und die Time Life Produktionen "The Best of Barbara Mandrell and the Mandrell Sisters Show" und "Time Life Presents Glen Campbell: Good Times Again." Die Country Music Hall of Fame und das zugehörige Museum, in Zusammenarbeit mit Shout! Factory, brachten zur Weihnachts-Saison 2007 "The Johnny Cash Christmas Special 1976" und "The Johnny Cash Christmas Special 1977" auf DVD heraus. Das Museum gab außerdem in Zusammenarbeit mit Shanachie Entertainment 4 BĂ€nde von "Best of the Flatt and Scruggs TV Show" heraus. Ende November 2007 wurde eine achtbĂ€ndige DVD-Sammlung mit Grand Ole Opry Highlights aus den Archiven dieser Institution unter dem Titel "Opry Video Classics" von Time Life auf den Markt gebracht.

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Gary Allan: Living Hard - Schritt fĂŒr Schritt

Gary Allan; Foto: Tony BakerDie Nachricht vom Aufstieg Gary Allans nach seiner schwierigen Phase des RĂŒckzugs und der Selbstfindung war von der Country-Welt bereits freudig aufgenommen worden und allgemein bekannt. FĂŒr das Publikum, das sich in der Nacht vom 30. November 2007 im Sommet Center in Nashville versammelt hatte, war dieser neue Gary Allan jedoch greifbare Wirklichkeit.

Wieder voller Energie und bereit, seinen Anteil am Rampenlicht einzufordern, kam der SĂ€nger und Songschreiber aus einem Fahrstuhl direkt auf die BĂŒhne. Man hatte eigens dafĂŒr einen Turm mit Fahrstuhl auf der BĂŒhne gebaut. Etwas schlaksig aussehend, in Jeans und T-Shirt, lieferte er ein 45-minĂŒtiges Set ab - mit bekannten Hits und einigen neuen Songs von seinem siebten Studioalbum "Living Hard".

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Van Morrison: Der Stetson steht ihm gut

Van Morrison; Foto: Mark McCall

Denkt man an Van Morrison, denkt man an kraftvollen Soul, erdigen Blues, irischen Folk, und tiefschwarzen Gospel, aber denkt man auch an Country? Wohl eher nicht - und das obwohl Van Morrison mit seiner neuen CD "Keep It Simple" auf auf C&W-KlÀnge setzt. Morrison betritt damit, wie man vielleicht glauben könnte, kein Neuland. Country-Elemente fanden sich schon immer in Van Morrisons Musik.

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Emmylou Harris: Wandel durch Tradition

Emmylou Harris; Foto: Veronique RolandWenn man das typische Greatest-Hits-Album anhört, gleicht es meistens einem Spaziergang entlang des Rodeo Drive oder einer anderen Einkaufsmeile, wo ein bekannter Designername nach dem anderen an gut ausgeleuchteten Schaufenstern prangt. Das ist nicht der Eindruck, der durch die bei Rhino Records veröffentlichte Sammlung "Songbird: Rare Tracks and Forgotten Gems" geweckt wird. Diese 78 Titel auf fĂŒnf CDs umfassende Emmylou Harris-Retrospektive entspricht eher dem, was man findet, wenn man eine Ecke des Speichers der Großeltern durchstöbert, wo alte Aussteuertruhen und Fotoalben Erinnerungen verbergen, die zu tiefgehend sind, um sie ĂŒberzustrapazieren.

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Taylor Swift ist nicht mehr Just a Girl

Taylor Swift; Foto: Melinda Norris

"Es ist kaum zu glauben, aber es ist gerade mal ein halbes Jahr her, da saß ich in einem GebĂ€ude, das mein Label werden sollte. Die WĂ€nde waren noch nicht gestrichen, und wir steckten das, was einmal meine erste Single werden sollte, in UmschlĂ€ge" - Taylor Swift sagt dies mit diesem unvergleichlichen "was kostet die Welt" Enthusiasmus, den sie seit ihrem plötzlichen Aufstieg ausstrahlt. "Wir haben einfach gehofft, dass die Leute sich ein Lied mit dem Titel 'Tim McGraw.' anhören"

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In Hollywood wieder fest im Sattel: Western und Country

Collage: Constantin FrankeBei den Oscars von 2008 wurde es ĂŒberdeutlich: Hollywood liebt derzeit Western. Vier Hauptpreise gingen an den Neo-Western "No Country for Old Men" (darunter die Oscars fĂŒr den besten Film und die beste Regie), zwei gewann das wuchtige Westerndrama "There Will Be Blood" (darunter der Oscar fĂŒr den besten Hauptdarsteller Daniel Day-Lewis), und Brad Pitts "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford"-Studie war fĂŒr zwei der Hauptpreise nominiert (darunter Robert-Ford-Darsteller Casey Affleck fĂŒr die beste Nebenrolle). Von wegen, der Western ist tot! Als dĂŒsterer Kommentar auf die Gegenwart ist er lebendiger denn je. Und Country- der Western fĂŒr die Ohren -spielt in Hollywood auch eine immer grĂ¶ĂŸere Rolle.

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Sheryl Crow mit Umwegen ĂŒber Start zum Ziel

Sheryl Crow

Entschiedener als je zuvor und gÀnzlich ohne Scheuklappen, prÀsentiert Sheryl Crow mit ihrem "Detours"-Album einerseits sehr persönliche Einblicke in ihr Leben. Doch zugleich bewegt sich die aus Missouri stammende SÀngerin mit ihren Songs auf universelles Terrain und adressiert globale Probleme und MissstÀnde. Es handelt sich bei ihren neuen Songs um Aufnahmen, die vom Haben und Festhalten, von VerÀnderungen und vom Loslassen handeln, von AnfÀngen und AusgÀngen sowie von den graduellen Abstufungen dazwischen. Laut eigener Aussage ist "Detours" davon inspiriert, "wie ich den Lauf der Dinge betrachte; es ist von dem inspiriert, was in der Welt passiert und was mir in den vergangenen Jahren widerfahren ist", so die neunfache Grammy-Gewinnerin.

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Die Derailers und Dwight Yoakam gedenken Buck Owens

Buck Owens & Dwight Yoakam

Wenn die Nachahmung die aufrichtigste Form der Schmeichelei ist, dann ist Inspiration die höchste Form der KreativitĂ€t. Beide Elemente spielen bei zwei kĂŒrzlich veröffentlichten Alben eine Rolle, die ihre herausragende QualitĂ€t dadurch erlangen, dass sie Buck Owens ehren. Auf dem von New West Records veröffentlichten "Dwight Sings Buck" bietet Dwight Yoakam, ein langjĂ€hriger Freund und Mitarbeiter von Owens, 15 Songs dar, zu denen Klassiker wie "Act Naturally", "Together Again" und "My Heart Skips a Beat" gehören. Palo Duro Records hat "Under the Influence of Buck" von der in Austin ansĂ€ssigen Band The Derailers veröffentlicht, was der WertschĂ€tzung ihres GrĂŒnders fĂŒr Owens zuzuschreiben ist. "I've Got a Tiger By the Tail", "Cryin' Time" und "Love's Gonna Live Here" gehören zu den 13 Titeln, die auf diesem Album zu finden sind.

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Die Bluegrass Sessions: Merle Haggards Interpretation der Tradition

Merle Haggard; Foto: Pamela Springsteen

Seit ĂŒber 10 Jahren dachte Merle Haggard, Mitglied der Country Music Hall of Fame, ĂŒber die Aufnahme eines Bluegrass-Albums nach. Dann, am 2. Oktober 2007, veröffentlichte McCoury Music sein Album "The Bluegrass Sessions", auf dem einige erstaunliche Ergebnisse dieses Projekts zu hören sind.

Schließlich drĂ€ngen diese Songs nicht im banjo-getriebenen Scruggs-Style vorwĂ€rts. Es gibt keine Tenorharmonien, die ĂŒber die instrumentelle Basis gelegt werden. Nur einer seiner 12 Songs, "Blues Stay Away from Me", stammt aus dem Standardrepertoire des Genres; die anderen (mit Ausnahme eines Jimmie Rodgers-Medleys) sind echte Haggard-Songs.

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