Hollywood-Star Minnie Driver: Als Songwriterin ĂŒberraschend gut

Minnie Driver; Foto: Universal Music

Die Schauspielerin Minnie Driver (38) dĂŒrfte vielen ein Begriff sein. Dass sie aber auch eine ausgesprochen talentierte Singer-Songwriterin ist, wissen sicher nur Wenige. Bereits 2004 rang sie mit ihrem folkigen DebĂŒtalbum "Everything I've Got in My Pocket" (2004) Kritikern den nötigen Respekt ab, die sie als eine weitere singende Schauspielerin abqualifizieren wollten. Am 25. Juli 2008 erscheint in Deutschland, Österreich und in der Schweiz nun ihr zweites Album "Seastories". Eine Sammlung zwölf fragiler Songs aus eigener Feder, die irgendwo zwischen Country, Folk, Blues und Pop angesiedelt sind. Prominente SchĂŒtzenhilfe bekam sie u. a. von Alternative-Countryrocker Ryan Adams & The Cardinals, Liz Phair und "Wallflower" Rami Jaffee. CountryMusicNews.de sprach mit der hochschwangeren Minnie Driver im Hamburger Hyatt Hotel ĂŒber "Seastories", ihre musikalischen Wurzeln und ihr Idol Bob Dylan.

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Jerry Kennedy: Zeitzeuge im wohlverdienten Ruhestand

Tom T. Hall und Jerry Kennedy; Foto: Jerry Kennedy

Jerry Kennedy hat ein Lieblingsrestaurant in der NĂ€he seiner Wohnung in der Music City Nashville. Wenn er sich dort zum Mittagessen verabredet, besonders an warmen FrĂŒhlingstagen, dann sieht man ihn dort oft entspannt auf einer Bank vor der TĂŒr in der Sonne auf seinen Gast warten.

Es ist ein solcher Nachmittag, als wir uns dort treffen. Kennedy trĂ€gt Freizeithose und kurzĂ€rmeliges Hemd und wirkt wirklich sehr gelöst. Bei dem schönen Wetter bleiben wir schließlich draußen sitzen - und auch damit Kennedy seine faszinierende Geschichte nicht unterbrechen muss.

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Jewel: Den Kreis schliessen und heimkehren zur Country Music

Jewel; Foto: Kurt Markus

Jewel verliebte sich schon frĂŒh in Worte. Und dieses LiebesverhĂ€ltnis dauert bis heute an. "Ich war fasziniert von Worten und davon, dass man ĂŒber die konkreten Worte hinaus viel mehr sagen kann," sagt die SĂ€ngerin und Songschreiberin. "Da ich in einer sehr abgelegenen Gegend aufwuchs, war Lesen ein wichtiger Zeitvertreib. Ich habe Philosophen gelesen, die Klassiker und Gedichte. Ich liebte es."

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Alan Jackson: Die Kunst, aus der Wahrheit einen guten Song zu machen

Alan Jackson; Foto: Russ Harrington

Das Ende von Alan Jacksons neuestem Album "Good Time" wird von einem krassen Gegensatz bestimmt. Der vorletzte Track, "If You Want to Make Me Happy", spielt in einer Bar, in der der Alkohol in Strömen fließt und traurige Songs aus der Jukebox erklingen. Dagegen ist der letzte Titel, "If Jesus Walked the World Today", ein heiteres GospelstĂŒck, in dem darĂŒber spekuliert wird, wie Jesus wohl aussĂ€he und was er wohl tĂ€te, wenn er im Amerika des 21. Jahrhunderts wieder auf die Welt kĂ€me. In diesen beiden Songs zeigen sich die zwei gegensĂ€tzlichen Hauptthemen der Country-Music: der SĂŒnder, der am Samstagabend feiert, und der fromme Mann, der am Sonntagmorgen in die Kirche geht.

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US-Online-Communities fördern das MusikgeschÀft

FrĂŒher konnte man Community-Portale, die als Gastgeber fĂŒr Interaktionen zwischen den Mitgliedern fungieren, metaphorisch als Seen bezeichnen, in denen die selbe Art von Fischen umherschwamm. Heute sind aus diesen Seen virtuelle Ozeane mit Millionen von Tierarten geworden, auf denen sich kleine Freizeitboote neben riesigen Supertankern tummeln.
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Phil Vassar: Songs in denen Leidenschaft mit Erfahrungen gemischt werden

Phil Vassar; Foto: Jim Wright

Phil Vassar benimmt sich nicht wie ein Star. Aber immerhin hat er neun Nummer-Eins-Hits der Country-Charts geschrieben. Und als Interpret und Songwriter gelang ihm im Jahr 2000 mit seiner ersten Single "Just Another Day in Paradise" ein Nummer-Eins-Erfolg - und nur ein paar Wochen spĂ€ter ĂŒbernahm Tim McGraw diese Chartposition mit einem weiteren StĂŒck aus Vassars Feder, "My Next Thirty Years". Die ASCAPwĂ€hlte ihn zweimal zum Songwriter des Jahres. Das Musikmagazin Billboard verlieh ihm die Titel "Top New Country Artist" und "Country Songwriter of the Year".

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Chris Cagle: Ein Leben spiegelt sich in der Musik

Chris Cagle; Foto Russ Harrington

Auch ein Schneesturm kann Chris Cagles Fans an einem Freitagabend Anfang MĂ€rz nicht davon abhalten, scharenweise ins Tennessee Miller Coliseum in Murfreesboro, Tennessee, zu strömen. Das Timing fĂŒr das Konzert war perfekt: Sein neues Album fĂŒr Capitol Records Nashville, "My Life's Been a Country Song", hatte in der Vorwoche einen beachtlichen Einstand gegeben: Es wurde 36.600 Mal verkauft und kam so gleich an die Spitze der Billboard Top Country Album Charts. Und, wie immer bei Chris Cagle, verspricht es ein gutes Konzert zu werden.

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Klassische Country TV-Shows auf DVD zu neuem Leben erweckt

DVD Cover The Best of Johnny Cash TV-ShowDie Zahl der jetzt auf DVD neu herausgegebenen klassischen Country Music TV-Shows, insbesondere aus den 60ern und 70ern, steigt im Moment sprunghaft an.

Zum Beispiel die "The Best of the Johnny Cash TV Show, 1969-1971" von Sony Legacy erlangte bereits vier Monate nach ihrem Erscheinen auf DVD im September 2007 Platin-Status, weil sie ĂŒber 100.000 Mal verkauft wurde. Weitere Titel aus dem Jahr 2007 sind "Dolly Parton and Friends" von MCI und die Time Life Produktionen "The Best of Barbara Mandrell and the Mandrell Sisters Show" und "Time Life Presents Glen Campbell: Good Times Again." Die Country Music Hall of Fame und das zugehörige Museum, in Zusammenarbeit mit Shout! Factory, brachten zur Weihnachts-Saison 2007 "The Johnny Cash Christmas Special 1976" und "The Johnny Cash Christmas Special 1977" auf DVD heraus. Das Museum gab außerdem in Zusammenarbeit mit Shanachie Entertainment 4 BĂ€nde von "Best of the Flatt and Scruggs TV Show" heraus. Ende November 2007 wurde eine achtbĂ€ndige DVD-Sammlung mit Grand Ole Opry Highlights aus den Archiven dieser Institution unter dem Titel "Opry Video Classics" von Time Life auf den Markt gebracht.

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Gary Allan: Living Hard - Schritt fĂŒr Schritt

Gary Allan; Foto: Tony BakerDie Nachricht vom Aufstieg Gary Allans nach seiner schwierigen Phase des RĂŒckzugs und der Selbstfindung war von der Country-Welt bereits freudig aufgenommen worden und allgemein bekannt. FĂŒr das Publikum, das sich in der Nacht vom 30. November 2007 im Sommet Center in Nashville versammelt hatte, war dieser neue Gary Allan jedoch greifbare Wirklichkeit.

Wieder voller Energie und bereit, seinen Anteil am Rampenlicht einzufordern, kam der SĂ€nger und Songschreiber aus einem Fahrstuhl direkt auf die BĂŒhne. Man hatte eigens dafĂŒr einen Turm mit Fahrstuhl auf der BĂŒhne gebaut. Etwas schlaksig aussehend, in Jeans und T-Shirt, lieferte er ein 45-minĂŒtiges Set ab - mit bekannten Hits und einigen neuen Songs von seinem siebten Studioalbum "Living Hard".

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