Brantley Gilbert wuchs in Jefferson, Georgia auf, einem kleinen Ort direkt in Rufweite von Athens, der Heimat von REM, den B-52s und vielen anderen Alternative-Rockern. Gilbert verlor niemals die Liebe zur Musik, nachdem er seine Fähigkeiten im Songwriting entdeckt hatte. Er schaffte es, so den Freuden, Schmerzen, Frustrationen und Erfolgen des Lebens Ausdruck zu verleihen. Das alles brachte ihn näher an die Countrymusic, wo noch wahre Geschichten erzählt werden.
Nachdem er einen schweren Autounfall gerade so überlebte, gab er sich endgültig der Muse der Musik hin. Er spiele solo, aber immer wieder brach seine Rock'n'Roll Seite heraus und so unterlegte er seine Auftritte und seine Songs mit treibenden Drums und dem harten Sound einer E-Gitarre.
Schliesslich verschlug es ihn nach Nashville, wo er zunächst einen Publishing-Vertrag vei Warner/Chappell Music ergatterte. Mehrere seiner Songs wurden von anderen Künstlern aufgenommen und das führte letztendlich zu seinem eigenen Plattenvertrag bei Average Joe's Entertainment. Heraus kam das Album "Halfway To Heaven", welches Gilbert selbst, zusammen mit den Atom Brothers, Jonathan Waggoner und Jess Franklin produzierte. An jedem der 12 Songs hat Gilbert mit komponiert und die meisten, auch die Balladen, liefern eine bravoröse Mischung aus dem Erzählerstil des Countrys und dem Willen, das Haus einfach nur zu rocken.
Die Debutsingle "Kick It in the Sicks", von Gilbert zusammen mit Rhett Akins und Ben Heyslip geschrieben, ist eine Kombination aus Lautstärke und Wahrheit. Der Song bewegt sich in einer Welt, in der AC/DC und George Strait zusammen treffen, wo der Whiskey fliesst und wo die Reifen einer Trucks vor lauter Dreck und Schlamm kaum auszumachen sind. Gilberts Version des wilden, dreckigen Südens wirkt bei ihm sehr ehrlich und glaubhaft.
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