ImageTexas Lightning zu Gast in Zell am See - 1700 Fans bei Konzert hin und weg

Harter Rock, weicher Pop und kerniger Country Sound: Wenn Miss Jane Comerford und ihre Jungs von Texas Lightning so richtig aufdrehen, dann sprudelt die Stimmung aus den Zuschauern wie aus einem niemals endenden Wasserfall. "Da ist ganz viel dabei f├╝r Herz, Ohren und Beine", erz├Ąhlt denn auch Jonny "The Flame" Olsen, der die Band einst gr├╝ndete. Am Donnerstagabend feierte das Quintett ├ľsterreich-Premiere. In der beliebten Europa-Sportregion Zell am See-Kaprun spielte man vor ├╝ber 1.700 Zuschauern.

Miss Jane zupft die Seiten ihrer kleinen Gitarre, die zugegebenerma├čen eine Ukulele ist. Aber wo ist da schon der Unterschied? Wenn auf dem Platz vor der B├╝hne gefeiert und getanzt wird, achtet niemand mehr so ganz genau darauf, woher die Kl├Ąnge kommen - Hauptsache es rockt. Extra aus Hamburg angereist - die Fangemeinde von Olli "Ringofire" Dittrich. Der Schlagzeuger des Country Ensembles zeigte sich denn auch von seiner besten Seite - mit m├Ąchtig Beat und frechen Spr├╝chen. Da fehlten zum vollendeten Zuh├Ârergl├╝ck nur noch der gro├čartige Gitarrensound von Markus "Fastfinger" Schmidt und nat├╝rlich Uwe "Friendly" Frenzel am Bass. All das in Kombination: schlichtweg gro├čartig!

Mit "No No Never" spielte sich die Combo im vergangenen Jahr in die Herzen der Zuschauer und fuhr bis nach Athen zum Eurovision Song Contest. In Zell am See zeigten die Musiker auch, warum sich dieser Titel ├╝ber 450.000 Mal verkaufte und daf├╝r in Deutschland dreifach Gold-Status bekam: In jedem Song steckt irgendwo auch ein St├╝ck Country. Und Country "ist die sch├Ânste Musik der Welt", wie die f├╝nf finden.

"Like a Virgin", "Kiss" oder "Dancing Queen" - ob weiche Ballade oder harter Rhythmus, mit ihrem ganz eigenen Charme rund um Pulverdampf und Saloon-Duft machen Texas Lightning aus altbekannten Titeln neue Hits. Diese einzigartig vielf├Ąltige Mischung gipfelt nach rund 90 Minuten Konzert in einem furiosen, stimmungsgeladenen Abgang. Mit dem Klassiker "Highway to Hell" f├Ąllt das letzte Vorurteil gegen den Mief von Country. Denn das hier ist nicht einfach covern - das ist ganz gro├čes Kino.