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Künstlerporträts

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Autor:Bob Doerschuk
Obwohl sie ihre Kindheit in einem Reservat auf der kanadischen Insel Manitoulin verbrachte, wuchs Crystal Shawanda mit Nashville in ihrer Seele auf. Sie erlebte den Traum der Music City zum ersten Mal mit elf Jahren, als ihr Vater sie auf seiner LKW-Tour mitnahm. Dort verbrachte sie etwas Zeit auf dem Lower Broadway von Nashville und starrte wie gebannt durch ein Fenster in die "Tootsies Orchid Lounge" hinein. Zwei Jahre später nahm sie ihren ganzen Mut zusammen und saß zusammen mit der Band in der "Tootsies Orchid Lounge". Das war alles, was nötig war, um zu einem regelmäßigen Gast zu werden, wann immer sie sich in der Stadt...
Donnerstag, 02. Oktober 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:Bob Doerschuk
Einige Menschen sind dazu geboren, um auf der Bühne zu stehen, trotzdem brauchen sie noch einen kleinen Schubs ins Rampenlicht, um ihr Schicksal zu erfüllen. So erging es auch dem achtjährigen Jeremy McComb, als sein Vater, ein professioneller Musiker, ihn ins Scheinwerferlicht zog, um den Refrain von "On the Road Again" zu singen. Im Alter von siebzehn Jahren war er dann "On the Road", arbeitete mit einundzwanzig nachts am Mischpult bei Gigs und tagsüber als Musikredakteur und mit einer eigenen Sendung bei KIX-96 (KIXZ) in Spokane, Washington.
Donnerstag, 25. September 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:Bob Doerschuk
Die The Band of Heathens (Die Band der Heiden) kam mehr oder weniger durch Zufall im Momo's, mitten in Austins Sixth Street Unterhaltungsviertel, zustande. Da sie regelmäßig an der wöchentlich hier stattfindenden Nacht der Liedermacher teilnahmen, taten sich Colin Brooks, Ed Jurdi und Gordy Quist, die bis dahin als Einzelinterpreten auftraten, nun als Gruppe auf der Bühne zusammen - ohne Proben, schwer einschätzbar, aber eben eine Band.
Donnerstag, 18. September 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:CMN Hamburg
Die bisherige Pop- und jetzt auch Country-Sängerin Jessica Simpson wurde in Dallas, Texas, geboren und wuchs auch dort auf, wobei sie ihre Sangeskarriere als Mitglied ihres Kirchenchores im Alter von 12 Jahren begann. Sie sang auch beim "Mickey Mouse Club" vor, allerdings ohne Erfolg. Während sie im folgenden Sommer an einem Jugendlager ihrer Kirche teilnahm, wurde sie vom Leiter einer winzigen CCM-Tonträgerfirma entdeckt und verbrachte die nächsten drei Jahre damit, ihr Debütalbum aufzunehmen. Die Firma ging jedoch Konkurs bevor die CD auf den Markt kommen konnte. Eine kleine Auflage des Albums wurde von ihrer Großmutter finanziert....
Donnerstag, 11. September 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:Bob Doerschuk
Hört man den gebürtigen Texaner Jeff Griffith singen, denkt man sofort an das Neonflackern einer Saloon-Reklame in der Nacht und den süßen Geruch von Bier auf einem abgewetzten Tanzboden. Doch auch wenn er nur sprechen würde - die Stiefel auf der Verandabalustrade und eine Pfeife in der Hand - die bodenständige Seele in seiner Stimme käme unweigerlich zum Vorschein.
Donnerstag, 28. August 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:Bob Doerschuk
Tim Hensleys Debütalbum "Long Monday" (Rural Rhythm/Blue Chair) gibt uns die Gewissheit, dass die Zukunft der traditionellen Musik in guten Händen ist. Mit seiner Umsetzung der 12 Songs, von denen drei gemeinfrei sind und er an einem als Co-Writer mitgearbeitet hat, vermittelt er - noch über die Musik hinaus - Respekt für diese Werte, die das Fundament der modernen Country-Musik so organisch und beständig machen.
Donnerstag, 21. August 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:Bob Doerschuk
Während sie noch die High School im nahe gelegenen Mount Airy (Maryland) besuchte, trat Laura Bryna bereits in Washington D.C. mit der südafrikanischen Gesangsgruppe Ladysmith Black Mambazo auf und nahm beim Sommer-Workshop des Kennedy Centers Schauspielunterricht. Als Studentin im Grundstudium an der Kunstuniversität von Philadelphia zog sie eine Zukunft im Bereich Archäologie oder Anthropologie in Betracht und fand irgendwie noch die Zeit, nebenbei fließend Französisch zu lernen.
Donnerstag, 07. August 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:Bob Doerschuk
Wenn Sherry Lynn nicht schon geboren wäre, hätte sie sicherlich jemand im Text eines Country-Songs zum Leben erweckt. Ein solcher Song wurde tatsächlich schon geschrieben - und zwar von Sherry Lynn selbst. Auf ihrem Debut-Album "It's a Woman Thing", herausgebracht von Steal Heart Music, war die lebensfrohe Sängerin an zwei Tracks als Koautorin beteiligt, schrieb jedoch ihren persönlichsten Song "Is There Still Time" vollständig selbst. Im Gegensatz zum Honky-Tonk-Feeling der schnellen Songs wie "Love or Something Like It" und "Playing with the Big Boys" erzählt dieser Song die Geschichte einer Frau, die mit 17 ihr erstes Kind...
Donnerstag, 24. Juli 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:Andreas Graban
Die Welt weiß längst, dass Julianne Hough tanzen kann. Das Geheimnis wurde öffentlich, als sie ein Teenager war, und Julianne als jüngste und erste Amerikanerin sowohl die Internationale Jugendweltmeisterschaft als auch die Junior Blackpool Weltmeisterschaft im lateinamerikanischen Tanz gewann. Danach arbeitete sie als Assistentin bei der Choreographie beim Gwen-Stefani-Video "Wind It Up" mit, nahm als Tänzerin an der TV-Show "Show Me the Money" teil und gewann zweimal den Hauptpreis bei "Dancing With the Stars". Es hatte ganz den Anschein, als würde Julianne die Tanzschuhe auch in Zukunft anbehalten.
Donnerstag, 17. Juli 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:Bob Doerschuk
Man würde es sich zu einfach machen, würde man die Begabung von Justin Townes Earle, der am 4. Januar 1982 geboren wurde, allein durch die Vererbung des musikalischen Talents seines Vaters, Steve Earle, erklären. Der Klang seines Debüts, "The Good Life", lässt in jedem Fall eine Ausstrahlung und Sensibilität erkennen, die auf jedem Debütalbum hervorstechen würde, unabhängig vom Hintergrund des Musikers.
Donnerstag, 10. Juli 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:Bob Doerschuk
Voller Stolz zeigt die Fiddlerin, Sängerin, Songschreiberin und Schauspielerin Amanda Shaw in ihrem bei Rounder Records erschienen Debütalbum "Pretty Runs Out", dass ihre Wurzeln in New Orleans liegen, der Street-Strut Pas de Deux mit Troy "Trombone Shorty" Andrews in "Brick Wall," der lässige Jazz-Blues ihres Solos in "What's Wrong with You?" und das stampfende Cajun-Feeling in "French Jig" und "McGee's Medley" beweisen es. Shaw schrieb fünf dieser 13 Titel selbst und nahm sie alle bereits als Teenager auf. Heute, erst siebzehnjährig, hat ihre Musik eine bemerkenswerte, durch humoristische Elemente und eine übersprudelnde...
Donnerstag, 03. Juli 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:Bob Doerschuk
In mancherlei Hinsicht ist Cody McCarvers Geschichte gar nicht so verschieden von der Geschichte anderer viel versprechender Talente in der Country-Musik. Er ist Südstaatler aus Dunlap, Tennessee, in der Nähe von Chattanooga, wo er auch aufwuchs. Mit 9 Jahren fing er an, Klavier in der Kirche zu spielen, mit 17 trat er bereits in Kneipen auf.
Donnerstag, 26. Juni 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:Andreas.
Als Teenager wuchs Mark Wills in der Kleinstadt Blue Ridge im US-Bundesstaat Georgia auf. Dort kam er auch zum ersten Mal intensiv mit Musik in Kontakt, auch wenn er damals noch auf Rock-Bands wie Poison und Bon Jovi stand und selbst in einer Metal-Laien-Band spielte. Aber mit zunehmendem Alter wechselte er auch seinen Geschmack und fand immer mehr gefallen an Country-Pop und New Traditional Country. Mit 17 Jahren nahm er an dem Talentwettbewerb "Buckboard Country Music Showcase" in dem nahegelegenen Marietta teil, den er auch gewann. Als Gewinner bekam er regelmäßige Auftritte im Buckboard. Ganze fünf Jahre spielte er fünf Abende in...
Donnerstag, 19. Juni 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:CMN Technik
Bereits mit Mitte dreißig konnte der in Kentucky lebende Musiker Ricky Skaggs auf eine lange Musikkarriere zurückblicken. Schon im Alter von sieben Jahren trat er mit Flatt & Scruggs im Fernsehen auf. Mit fünfzehn wurde er Mitglied der legendären Ralph Stanley Bluegrass Band (zusammen mit einem weiteren Teenager, Keith Whitley). Kaum einer seiner Altersgenossen in den 80ern, ob männlich oder weiblich, konnte so beeindruckende musikalische Referenzen aufweisen wie Skaggs. Der Begriff "Multitalent" scheint zu schwach, um diesem außergewöhnlichen Sänger und Instrumentalisten gerecht zu werden. Nicht nur ist er als Sänger und...
Donnerstag, 12. Juni 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:Bob Doerschuk
Phil Staceys Reise zu seinem Platz inmitten der sechs "American Idol"-Finalisten 2007 verlief nicht auf der Überholspur - sie führte ihn über Steilwände. Traf er auf Situationen, die eine Entscheidung verlangten, folgte er seinem Gewissen und seinem Verantwortungsgefühl, was ihn manchmal in schweres Gelände brachte. Diese Entscheidungen gaben ihm jedoch eine unerschütterliche Stärke mit auf den Weg. Als Sohn eines Pastors beginnt er seinen Aufstieg auf felsenfestem Boden. Bei ihren Umzügen von einer Gemeinde zur anderen durch Kentucky, Ohio und Kansas ermutigt Reverend Stacey seine Kinder, die Musik und den Glauben als Quellen...
Donnerstag, 05. Juni 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:CMN Technik
Andere Interpreten mögen mehr Platten verkauft und größeren Ruhm erlangt haben - wenige jedoch haben die zeitgenössische Musik so geprägt wie Emmylou Harris. Gesegnet mit einer kristallklaren Stimme, einem bemerkenswerten Talent für Phrasierungen und überbordender Kreativität bestritt sie einen einzigartigen künstlerischen Weg und trug mit Stolz die Fackel der "Cosmic American Music", die ihr Mentor Gram Parsons an sie weitergereicht hatte. Mit Ausnahme von Neil Young - nicht von ungefähr ein gelegentlicher Mitstreiter - konnte kein anderer Star des Mainstreams ein ähnlich umfangreiches Werk schaffen, das zugleich immer wieder...
Donnerstag, 29. Mai 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:Bob Doerschuk
Auf Zane Lewis' jetzt landesweit veröffentlichtem Debütalbum "Zane Lewis" hört man seine Texas-Roots heraus - in den weiten, offenen Strukturen der Arrangements, im Beat, der wie auf Cowboystiefeln daher kommt und in der rauen Baritonstimme des Sängers. Auch wenn es sich so anhört, als wäre er schon mit einem rauen Song im Herzen geboren, fing er doch erst mit dem Gitarrespielen an, als er in Lubbock die Texas Tech University besuchte, die er mit einem Abschluss in Advertising verließ. Während des Studiums ernährte er sich hauptsächlich von "Blue Spoon"-Margaritas und Dr. Peppers-Brause und unter der Dusche sang er seine...
Donnerstag, 22. Mai 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:Bob Doerschuk
Jedes Mitglied der in Nashville beheimateten Gruppe One Flew South hat seine Stimme zu einem hell klingenden Instrument geformt, das sich sowohl nahtlos einfügen, als auch in Soloeinlagen zu größten Höhen aufschwingen kann. Royal Reed begann seine Karriere in Los Angeles, Kalifornien, wo er Abend für Abend mit Country Bands auftrat und auch sonst jede Gelegenheit wahrnahm, seine Stimme zu trainieren. Zur gleichen Zeit lebte Chris Roberts als Singer/Songwriter in New York und trat unter anderem auch in Broadway-Shows auf. Die beiden lernten sich beim Casting für das Broadway-Musical "The Civil War" kennen und trafen wenig später auf...
Donnerstag, 15. Mai 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:CMN Hamburg
Seit den frühen 70ern gelten Asleep At The Wheel als die wichtigste treibende Kraft des Western Swing. Indem sie die lockere und vielfältige Sensibilität des Swing-Übervaters Bob Wills auferstehen ließen, erkämpften sich die "Wheels" über ihre lange Musikerkarriere hindurch enthusiastisches Kritikerlob. Sie sorgten nicht nur dafür, dass klassische Sounds, die aus der Country Music so gut wie verschwunden waren, wieder auftauchten und der Musikwelt erhalten blieben, sie schafften es auch, diese Musik zu modernisieren und sie somit zu einer lebendigen, atmenden Kunstform zu machen. Die Gruppe trat in der Regel in 8- bis 11-köfiger...
Donnerstag, 01. Mai 2008 |  Email | Weiterlesen
Autor:Bob Doerschuk
Die Musik von Lady Antebellum steht auf festem Country-Fundament, nimmt aber auch andere Echos auf und lässt sie anklingen. All diese Klänge ergänzen und inspirieren sich gegenseitig und passen einfach perfekt zusammen, was von dem großen Talent dieser Künstler zeugt. Die Geschichte beginnt mit der Freundschaft zwischen Dave Haywood und Charles Kelley, die bereits in der Mittelschule in Augusta, Georgia zusammen Musik machten. Ihre Wege trennten sich, als Kelley in der Band seines älteren Bruders Josh als Schlagzeuger einstieg, während Haywood seine berufliche Laufbahn als Buchhalter begann. 2005 folgte er Kelleys Ruf nach...
Donnerstag, 24. April 2008 |  Email | Weiterlesen


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